28.07.2016
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Kommentar zu mehr Tütenspendern: Jeder muss sich kümmern

Nippes -

Es könnte so einfach sein: Wenn der Hund sein „Geschäft“ gemacht hat, nimmt man die Hinterlassenschaften mit und entsorgt sie in der nächsten Tonne. Im günstigsten Fall haben Frauchen oder Herrchen das nötige Tütchen bereits von zu Hause mitgebracht; wenn man’s mal vergessen hat, ist ein Tütenspender hilfreich.

Dass einige Mitbürger den Hundekot dennoch liegen lassen – entweder mangels Beutel oder auch aus Prinzip (man zahlt ja schon Hundesteuer) – ist schade. Und es vergiftet die Stimmung allen Hundebesitzern gegenüber, die für die Nachlässigkeit einiger weniger in Mithaftung genommen werden. Dabei sind Hunde nicht nur niedlich, sondern auch nützlich – für die Entwicklung von Kindern zum Beispiel oder als Gefährte für einsame Senioren – und für diejenigen, die sich allgemein mehr bewegen wollen.

Um zumindest dem Motiv des Tütenmangels zu begegnen, ist der Antrag der Bezirksvertretung Nippes sinnvoll, gerade für bei Zwei- und Vierbeinern beliebten Treffpunkte. Und es wirkt: Wie die Grünen in ihrem Antrag schildern, werden die Tütenspender rege genutzt – ständig müssen neue Beutel her.