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Notfälle: Intensivbetten werden knapp

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In Kölner Krankenhäuser werden aufgrund der Infektionswelle die Intensivbetten knapp. Foto: dapd
Die Grippewelle und ein Virus, der Lungenerkrankungen hervorruft, bringen nach einem Bericht der „Kölnischen Rundschau“ die Intensivstationen der Kölner Krankenhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen. Sie können zeitweilig keine Patienten mehr aufnehmen.
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Die Kölner Krankenhäuser schlagen Alarm: Nach einem Bericht der „Kölnischen Rundschau“ sind Intensivstationen aufgrund der Infektionswelle komplett überlastet. Manche Krankenhäuser können demnach tageweise überhaupt keine Notfallpatienten mehr aufnehmen, Operationen müssten verschoben werden. Grund ist neben der aktuellen Grippewelle ein weiterer aggressiver Virus, der Atemwegserkrankungen, Lungenentzündungen bis hin zu Lungenversagen verursacht. Betroffen seien vor allem ältere Menschen.

Das Gesundheitsamt berichtet von Schwierigkeiten, Notfallpatienten unterzubringen. Die Rettungsdienste müssten oft weiter entfernte Krankenhäuser ansteuern, weil das wohnortnahe Hospital keine freien Betten habe. Das St. Elisabeth-Krankenhaus in Hohenlind hat nach eigenen Aussagen bereits einen Notfallplan ausgearbeitet, falls sich die Situation noch verschärfen sollte. Der Plan sehe zusätzliche Rufbereitschaften von Mitarbeitern und die Nutzung von OP-Sälen und Aufwachräumen als Intensivbereiche vor. Von 14 Intensivbetten seien am Montag elf von Infektionspatienten belegt gewesen und nur drei von Operierten, zitiert die Zeitung den Chef der Anästhesie und Intensivstation in Hohenlind, Professor Dr. Fritz Fiedler.

Auch das Evangelische Krankenhaus in Kalk, das Heilig-Geist-Krankenhaus in Longerich sowie St. Franziskus in Ehrenfeld, St. Vinzenz in Nippes und St. Marien im Kunibertsviertel melden Engpässe. Vergleichsweise gut ist die Situation dagegen in der Uniklinik und in den städtischen Kliniken, die Lage sei angespannt, aber nicht kritisch.

Neben den Krankenhäusern schlägt auch das Deutsche Rote Kreuz Alarm: Aufgrund der Grippewelle spenden nach einem Bericht des „Express“ deutlich weniger Menschen Blut. Die Bestände an Blutkonserven seien extrem geschrumpft. (ksta)

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