28.07.2016
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Fremdenfeindliche Äußerungen: Kölner Polizist bedauert Aussagen

Was ist in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof genau passiert? Polizei und Politik müssen schnell Antworten liefern. (Symbolbild)

Was ist in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof genau passiert? Polizei und Politik müssen schnell Antworten liefern. (Symbolbild)

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dpa

Köln -

Der Ehrenfelder Polizist, der in einem Leserbrief drastische, teils fremdenfeindliche Äußerungen gemacht hat, muss mit einem Eintrag in seine Personalakte rechnen. Womöglich trifft ihn eine „Missbilligung“, die unterste Stufe im Disziplinarrecht. Zurzeit werde geprüft, ob der Bezirksbeamte mit dem Schreiben gegen die „Wohlverhaltenspflicht“ nach Beamtenrecht verstoßen habe, teilte eine Behördensprecherin mit.

Der Polizist werde in den nächsten Tagen noch einmal ausführlich befragt. In einem ersten Gespräch am Mittwoch habe er bereits bedauert, dass er in seinem Brief „nur einen Aspekt“ einer bunten Gesellschaft dargestellt habe und nicht „die vielen positiven Dinge“, die er ebenso im Dienstalltag erlebe. (ts)