24.08.2016
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Artistik-Projektwoche: Spaß am Kopfstand auf Scherben

In der Turnhalle der Grundschule "Unter Birken" ließen diese akrobatischen Schüler mit viel Geschick Teller auf Stäben kreisen.

In der Turnhalle der Grundschule "Unter Birken" ließen diese akrobatischen Schüler mit viel Geschick Teller auf Stäben kreisen.

Foto:

Nadine Carstens

Eil -

Zirkusluft schnupperten die rund 180 Kinder der Gemeinschaftsgrundschule "Unter Birken". In der Turnhalle schlüpften die rund 180 Kinder erstmals in die Rollen von Panzerknackern, Fakiren, Jongleuren und Akrobaten. Professionelle Hilfe erhielten sie für ihren großen Auftritt, bei dem Eltern und Geschwister die Halle füllten, von drei Artisten des "Kölner Spielecircus".

Vorbereitet hatten die Schüler ihre Kunststücke in einer Projektwoche - gemeinsam mit Lehrern, die zuvor von den Profis geschult worden waren. "An eineinhalb Tagen durften die Kinder zunächst die unterschiedlichen Angebote des »Kölner Spielecircus« ausprobieren, um sich dann für eine Gruppe zu entscheiden", schilderte Rektorin Claudia Heinze. Denn in dieser Projektwoche wurden die Schüler nicht nach Klassen aufgeteilt, sondern durften jahrgangsübergreifend die Gruppe wählen, die sie am meisten interessierte.

Aktion soll fortgesetzt werden

Viel Zulauf hatte zum Beispiel die Fakir-Gruppe, in der die Kinder lernten über Scherben zu laufen, einen Kopfstand darauf zu machen und sich auf ein Nagelbrett zu legen, ohne dabei mit der Wimper zu zucken. Das Publikum hielt gespannt den Atem an und staunte, welche Zirkusnummern die Schüler in dieser kurzen Zeit einstudiert hatten. "Die Kinder konnten auch viele eigene Ideen einbringen, suchten zum Beispiel die Musik selbst aus und erarbeiteten die Choreographie mit ihren Lehrern", sagt Claudia Heinze. Das Equipment und die Kostüme stellte der "Kölner Spielecircus" zur Verfügung.

Nicht nur die Zuschauer waren begeistert, auch die Jungen und Mädchen hatten sichtlich Spaß an dem Projekt, das vom Förderverein der Schule finanziert wurde. Eine Fortsetzung scheint daher sicher: "Wir wollen die Aktion alle vier Jahre veranstalten, damit sich jeder Schüler einmal daran beteiligen kann", so die Rektorin.