24.08.2016
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Haushalt: 90 000 Euro für ein schöneres Porz

Der im Dezember fertig werdende Ausstellungsraum des Heideportals Gut Leidenhausen wird für 25 000 ausgestattet.

Der im Dezember fertig werdende Ausstellungsraum des Heideportals Gut Leidenhausen wird für 25 000 ausgestattet.

Foto:

Roland Schriefer

Porz -

Trotz leerer Kassen hat der Finanzausschuss der Stadt Köln rund 90 000 Euro für die Verschönerung des Stadtbezirks Porz genehmigt. Bäume, Brunnen, Blumen und Gewässer – so der offizielle Name des Programms, das insgesamt 21 Punkte enthält. Die Bezirksvertreter haben bei ihren Vorschlägen darauf geachtet, dass auch jeder Porzer Stadtteil berücksichtigt wird. Dazu zählen unter anderem neue Sitzbänke entlang der ICE-Strecke in Eil oder auch die Verschönerung von Spielplätzen in Zündorf und Ensen. Wie viele der angedachten 21 Projekte letztlich umgesetzt werden, muss noch durch die Verwaltung sowie den Ausschuss Umwelt und Grün geprüft werden.

Heideportal

Bereits im Mai 2010 begann der Ausbau des Heideportals Gut Leidenhausen. Die Tenne des Guts wird zu einer multifunktionalen Ausstellungshalle umgebaut, in der der Kontrast von Stadt und Natur dargestellt werden soll. Etwas mehr als zwei Millionen Euro betragen die öffentlichen Förderungen für das Projekt. Das Stadtverschönerungsprogramm für Porz stellt nun weitere 25 000 zur Verfügung. Damit soll insbesondere die geplante Ausstellung ausgestattet werden. Auch die Einrichtung eines übersichtlichen Besucherleitsystems ist geplant. Noch vor Weihnachten soll das teuerste Projekt des Verschönerungsprogramms fertiggestellt werden.

Friedrich-Ebert-Platz

7500 Euro werden für die Begrünung und Pflege der Hochbeete am Platz neben dem ehemaligen Hertie-Haus bereitgestellt. Die Blumenbeete sollen farbenfroh bepflanzt werden. „Dieses Projekt liegt uns sehr am Herzen, denn gerade die Porzer Innenstadt muss wieder attraktiver werden“, sagt Sigrid Alt, Vorsitzende des Bürgervereins Porz. Bei der kontinuierlichen Beetpflege will der Bürgerverein mithelfen.

Leinpfad

Auch das Rheinufer in Ensen-Westhoven soll verschönert werden. Dazu wird der Grillpilz am Leinpfad mit neuen Sitzbänken und Papierkörben ausgestattet. Vor allem im Sommer wird der Platz häufig von Jugendlichen genutzt. Die Kosten belaufen sich auf 11 250 Euro. Außerdem wird über eine Sanierung der Asphaltdecke nachgedacht. Immer wieder verursachen Baumwurzeln Risse in der Fahrbahndecke. Eine Baumfällung ist jedoch nicht vorgesehen. „Der schöne Allee-Charakter muss erhalten bleiben“, meint Dieter Redlin, Grünen-Fraktionsvorsitzender in der Porzer Bezirksvertretung.

Langeler Binnenwasser

Auch der Angelteich in Langel wurde bedacht. Schilf und eine fehlende Belüftung lassen den Teich vermodern. Daher ist eine Wiederinbetriebnahme oder Erneuerung des Wasserumlaufs angedacht. „Bereits seit einiger Zeit kämpfen wir dafür, dass sich hier etwas ändert“, sagt Gerd Matthiae, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Wasser, Umwelt und Jugend.