25.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Stadtteilfest: „Mein Herz gehört Finkenberg“
27. June 2013
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Stadtteilfest: „Mein Herz gehört Finkenberg“

Beim Stadtteilfest im „Nahvergnügungszentrum" Finkenberg tanzten die Kinder des Familienzentrums Maximilian-Kolbe.

Beim Stadtteilfest im „Nahvergnügungszentrum" Finkenberg tanzten die Kinder des Familienzentrums Maximilian-Kolbe.

Foto:

Roland Schriefer

Finkenberg -

„Nahversorgungszentrum“ heißt der neu gestaltete Platz im Zentrum Finkenbergs. „Das wollen wir ändern“, versprach Stadträtin Monika Möller (SPD). Beim Stadtteilfest, an dem sich nach Aussage von Sozialraumkoordinator Jürgen Auth alle Initiativen vor Ort beteiligten, wurde die Suche nach einem neuen Namen gestartet.

„Alle Finkenberger können Vorschläge machen“, sagte Möller. In der kommenden Woche werde sie gemeinsam mit Bürgeramtsleiter Norbert Becker, Bezirksbürgermeister Willi Stadoll und Sozialraumkoordinator Jürgen Auth aus den 26 eingegangen Vorschlägen einen auswählen, sagte sie. „Ob der Name, auf den wir uns einigen, auch in der Bezirksvertretung und der Verwaltung akzeptiert wird, ist allerdings noch offen.“

Getanzt, gerappt, getrommelt

In der Zwischenzeit wurde aus dem Nahversorgungszentrum erst einmal ein Vergnügungszentrum. Denn beim Stadtteilfest wurde getanzt, gerappt, getrommelt und gesungen. Alle Kindergärten und Schulen, sowie das Tanztheater „Der Spaß“ und das Flüchtlingswohnheim von der Rather Straße hatten Gruppen nach Finkenberg geschickt. Moderiert wurde das Fest von Franco Clemens, Sozialarbeiter vom Kölnberg in Meschenich. „Mein Herz gehört Finkenberg“, sagte er. „Ich habe ja früher auch hier gearbeitet.“

Zum ersten Mal konnte auch die Synagogengemeinde am Stadtteilfest teilnehmen. „Früher fand es es immer an einem Samstag statt“, sagte Stella Shcherbatova, Leiterin der jüdischen Gemeinde. „Da konnten wir nicht, denn der Shabbat ist der Ruhetag der Juden.“

Beim Stadtteilfest wurde auch die neue Initiative „Gemeinsam stark in Finkenberg“ vorgestellt. Das Ziel dieser Initiative sei es, gemeinsam gegen Gewalt vorzugehen, sagte Auth.