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Rettungs-Hubschrauber: Kalkberg wird neuer Landeplatz

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Die Alternative für die zwei Rettungshubschrauber-Landeplätze ist offenbar endgültig aus dem Rennen. Nun deutet trotz des Anwohnerprotestes endgültig alles auf den Kalkberg als neuen Start- und Landeplatz hin.  Von
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Die beiden Rettungshubschrauber scheinen wohl endgültig im Anflug auf den Kalkberg zu sein. Der kürzlich noch als mögliche Alternative vorgeschlagene und erneut überprüfte Flughafen Kurtekotten – in Flittard an der Stadtgrenze zu Leverkusen gelegen – ist, so Stadtdirektor Guido Kahlen auf Anfrage, „endgültig aus dem Rennen“.

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Zudem hat die Verwaltung im Gesundheitsausschuss mitgeteilt, dass das Angebot des Luftsportclub Bayer Leverkusen (LSC), sein weitgehend als Segelflugplatz und Startbahn für kleine Motorflugzeuge genutztes Areal für die Hubschrauber herzurichten, nicht weiter verfolgt werde.

Die Realisierung an diesem Standort beinhalte erhebliche Risiken in nahezu allen Bereichen und ließe jegliche Planungssicherheit vermissen, hieß es. Stadtdirektor Kahlen: „Die Prüfung dieses Angebotes war allerdings richtig und berechtigt. Die Anwohner in der direkten Nähe zum Kalkberg, vor allem die Menschen in Buchforst, hatten einen Anspruch darauf, dass die Stadt und die Berufsfeuerwehr sich mit den neuen Informationen sachgerecht befassen. Aber die Prüfung hat nichts gebracht.“

Vieles spreche gegen Kurtekotten

Der Flugplatz Kurtekotten verfüge zwar über eine Genehmigung für einen Flugbetrieb, für die Stationierung der Rettungshubschrauber müsse jedoch eine neue luftrechtliche Genehmigung beantragt werden, für die diverse Gutachten erforderlich wären. Auch die Bürger aus der Umgebung und aus der Leverkusener Nachbarschaft müssten beteiligt werden, die bereits jetzt eine Bürgerinitiative gegen die mögliche Hubschrauberstation gegründet haben. „Von einem einvernehmlichen Miteinander und einer problemlosen Umsetzung der Station am Kurtekotten kann daher nicht ausgegangen werden“, sagt Kahlen. „Alleine das Verfahren, würde mehrere Monate, wenn nicht gar Jahre dauern. Diese Zeit haben wir nicht.“ Schließlich sind die beiden Rettungshubschrauber am Flughafen nur bis Ende 2014 geduldet.

Auch die von Luftsportclub berechnete mögliche Ersparnis für die Stadt Köln von rund 3,5 Millionen Euro wird von der Verwaltung angezweifelt. So wären zusätzliche Ausgaben für die Gutachten nötig, und zudem müsste die Stadt sowohl Miete als auch Start- und Landegebühren bezahlen. Diese Kosten fallen am Standort Kalkberg nicht an, an dem die Stadt bislang bereits 2,2 Millionen Euro investiert hat.
Kahlen: „Für die Luftrettung für Köln und die Region ist die Betriebsstation auf dem Kalkberg richtig.“ Dort liege man „im Kosten- und im Zeitplan“, heißt es. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Erschließungsstraße und die Einzäunung des Geländes. Kahlen: „Noch im Sommer geht es damit los. Im Herbst folgen dann die ersten Bauarbeiten für den Landeplatz und die zugehörigen Gebäude.“ Ende 2014 soll die Station in Betrieb gehen.

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