Der Vater der kleinen Mia, der seine zweijährige Tochter im Juli 2011 während des Mittagsschlafs erstickt hatte, muss lebenslang in Haft. Der Bundesgerichtshof hat jetzt die Revision gegen das Urteil verworfen, es ist damit rechtskräftig. Der 37 Jahre alte Markus G. war vom Kölner Schwurgericht im April verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Unternehmensberater seine Tochter aus niederen Beweggründen getötet hatte. Die Mutter des Kindes wollte sich trennen und nach Berlin umziehen. Der Mörder habe laut Urteil aus „Wut, Hass, Rache und Verzweiflung“ gegenüber der Mutter getötet. (bls)


