Für die Tragkonstruktion des gekreuzten Tonnendachs wurden etwa 160 Tonnen Stahl geschnitten, verschweißt und verschraubt. Am Mittwoch wurde in der Flora, die ihre historische Silhouette zurückerhalten hat, Richtfest gefeiert.
Wenn das Gebäude, dessen Generalsanierung 36 Millionen Euro kostet, im Frühjahr 2014 wiedereröffnet, sei der Betreiber Köln-Kongress „um ein wahres Juwel reicher“, sagte dessen Aufsichtsratsvorsitzender Winrich Granitzka. Köln-Kongress-Chef Bernhard Conin erwähnte, schon jetzt gebe es zahlreiche Anfragen, die Räume für Veranstaltungen in den Jahren 2014 und 2015 zu mieten.
Für die Dachkonstruktion auf der Flora wurden rund 160 Tonnen Stahl verbaut. Insgesamt kostet die Generalsanierung des historischen Gebäudes 36 Millionen Euro. Am Mittwoch feierten die Bauherren Richtfest.
Foto: Peter RakoczyOberbürgermeister Jürgen Roters ließ kurz die Historie der Stätte Revue passieren. 1864 wurde die Flora im Botanischen Garten als „palastartiger Wintergarten aus Glas und Stahl“ eröffnet. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, erhielt sie beim Wiederaufbau als Ersatz ein Walmdach.
Die Sanierung, die mit dem Abriss der Anbauten im vergangenen Herbst begann, biete die Chance, dem Bau „seinen alten Glanz zurückzugeben“. Das Zentrum der Flora bildet der Festsaal, der eine 230 Tonnen schwere Stahlträgerdecke erhalten hat.


