29.07.2016
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Hallenbad: Schwimmbad wird bis 2015 saniert

Zwei Jahre lang wird das Rodenkirchener Hallenbad saniert.

Zwei Jahre lang wird das Rodenkirchener Hallenbad saniert.

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dpa

Rodenkirchen -

Am 1. Januar des kommenden Jahres beginnen die Arbeiten für die Sanierung des Rodenkirchener Hallenbades. Vier Millionen Euro soll die Erneuerung kosten, voraussichtlich zwei Jahre lang wird die Schwimmstätte an der Mainstraße geschlossen bleiben. Die Fitness-Räume im Untergeschoss bleiben allerdings bis März geöffnet. Der TV Rodenkirchen bietet dort wie bisher Gymnastik- und Sportkurse an. Im Frühjahr will dann der TVR ins eigene neue Domizil umziehen, das der Verein derzeit auf dem Gelände der Bezirkssportanlage baut und das durch seine betont farbige Gestaltung ins Auge fällt.

„Auch auf das Schwimmen müssen die Bürger nicht verzichten“, sagt Marlene Januszewski, die Vorsitzende des Bäderbeirats Rodenkirchen und Ehrenvorsitzende des TVR. Vor allem das renovierte Zollstockbad am Raderthalgürtel und das Kartäuserwallbad auf dem Areal des Humboldt-Gymnasiums stünden während der Bauarbeiten zur Verfügung. „Schulen und Vereine haben dort von der Bäder GmbH sehr gute Belegungszeiten erhalten“, sagt sie. Die Schwimmstunden des TVR könnten wie gewohnt stattfinden.

Technik muss saniert werden

Saniert wird vor allem die Technik des maroden Rodenkirchener Hallenbades –in erster Linie die Wasseraufbereitung und die Lüftung. Auch in punkto Wärmedämmung soll das Bad auf einen modernen Energie-Standard gebracht werden. Fenster sollen ausgetauscht, das Dach erneuert werden. Allerdings werde es nicht viele optische Verschönerungen geben, meint Januszewski.

Laut einem Ratsbeschluss wird das Hallenbad, das ursprünglich von der Schließung bedroht und durch vehementen Bürgereinsatz gerettet wurde, für die Zukunft als Gruppen- und Schulbad hergerichtet. Damit zeigen sich der TVR und der Stadtsportverband im Kölner Süden nicht einverstanden. „Das Bad sollte auch in Zukunft für die Öffentlichkeit zugänglich sein“, sagt Marlene Januszewski. Der Kölner Süden sei starkes Zuzugsgebiet. Viele junge Familien mit Kindern zögen hierher, auch die Zahl der Senioren nehme laufend zu. Niemand könne erwarten, dass die schwimmfreudigen Bewohner im Kölner Süden konsequent nach Zollstock fahren wollten.