27.09.2016
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Kita S. Maria Königin: Austoben in der Kindertagesstätte

Insgesamt werden in der katholischen Kita 41 Kinder in zwei Gruppen von acht Kräften betreut.

Insgesamt werden in der katholischen Kita 41 Kinder in zwei Gruppen von acht Kräften betreut.

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dapd

Marienburg -

Christl Girschik war die frühere Kindergartenleiterin in St. Maria Königin und sie erinnert sich daran, wie vor ungefähr 14 Jahren die Einrichtung in einen Hort umgebaut wurde. Heute gibt es keine Hortgruppen mehr. Ältere Kinder werden mittlerweile im Offenen Ganztag an den Grundschulen betreut.

Die katholische Kindertagesstätte St. Maria Königin wurde dennoch erneut erweitert und zugleich saniert - für die U3-Betreuung. Ein ganzes Jahr lang haben die Arbeiten gedauert. Jetzt sind die neuen Räume und das völlig neu gestaltete Außengelände der Kita offiziell von Pfarrer Hans Stieler bei einer kleinen Feier eingeweiht worden. Die Kita-Leiterin Katharina Boos ist froh, dass der Umbau an der Goethestraße fertig ist. Neue Schlafsäle für die ganz kleinen Kinder wurden eingerichtet, die Toiletten sind saniert worden und es gibt jetzt Möglichkeiten zum Wickeln. Die Zimmer sind jetzt mit Schallschutzdecken ausgestattet, damit sich der Geräuschpegel in Grenzen hält. Zeitweise war der Kindergarten während der Bauphase in den Pfarrsaal ausgelagert gewesen.

41 Kinder in zwei Gruppen

Auf dem riesigen Außengelände gibt es einen Sandkasten, ein Mikado aus Baumstämmen, einen Matschplatz, eine Wiese und einen direkten Zugang zum angrenzenden Südpark. Den Anstoß zur Neugestaltung und wesentliche Mittel habe der Förderverein gegeben, sagt Katharina Boos. Das Erzbistum habe vor allem das Außengelände gefördert.

Insgesamt werden in der katholischen Kita 41 Kinder in zwei Gruppen von acht Kräften betreut. Davon sind vier Kinder unter drei Jahren alt. Im kommenden Jahr sollen weitere U3-Kinder aufgenommen werden, maximal sind 12 möglich. "Nicht alle Familien in Marienburg haben ein Kindermädchen", meinte Katharina Boos. Sie glaubt, dass die Plätze nachgefragt werden.

Die Kinder profitieren voneinander

Die U3-Betreuung in einer Gruppe sei außerdem sinnvoll für das Lernen von Sozialverhalten. Vor kurzem habe sie beobachtet, sagt Leiterin Katharina Boos, wie die dreijährige Cecilie einem noch jüngeren Kind die Schnürsenkel zugebunden habe. Das zeige, dass die Kinder der verschiedenen Altersstufen voneinander profitieren könnten und dass sie in der Gruppe auch lernten, Verantwortung zu übernehmen.