27.09.2016
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Kommentar: Ein Lob für die Vorzeigeschule

Offene Schule Köln Sylvia Löhrmann überreicht ein Buch an eine Schülerin der OSK.

Offene Schule Köln Sylvia Löhrmann überreicht ein Buch an eine Schülerin der OSK.

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Süsser

Rodenkirchen -

Es dauert, bis politische Reformen umgesetzt sind. Ganz besonders im Bildungsbereich, wo sich 16 Landesminister um Kompetenzen streiten. Die Aufregung nach der ersten Pisa-Studie war groß. Das G8-Gymnasium war danach zwar erstaunlich schnell da. Doch an der Art des Unterrichtens hat das auch nichts geändert. Der Pisa-Schlussfolgerung, dass die Kinder besser individuell gefördert werden müssen und länger als die vier Grundschuljahre zusammenbleiben sollten, sind die meisten staatlichen Schulen nicht nähergekommen – auch wenn das Schlagwort Inklusion inzwischen in aller Munde ist.

Eigene Schule gegründet

Das wollten einige Kölner Eltern nicht hinnehmen und gründeten kurzerhand eine eigene Schule. Das Konzept überzeugte die Genehmigungsbehörden, andere Eltern sowieso, und nun kann sich Köln rühmen, eine moderne Vorzeigeschule im Süden der Stadt zu haben. Von der alle profitieren: Lehrer, Eltern und vor allem die Schüler. Vielleicht drängt NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann bei ihren 15 Kollegen darauf, dass ähnlich innovative Ideen auch in den staatlichen Schulen ankommen – und zwar schnell. Denn die Unzufriedenheit mit dem Bildungssystem ist groß.


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