24.07.2016
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Raubüberfall auf Geldtransporter: Polizei entdeckt weitere Spuren

Den Pferdetransporter benutzten die Täter für den Überfall

Den Pferdetransporter benutzten die Täter für den Überfall

Foto:

Claudia Hauser

Rodenkirchen -

Nach dem Raubüberfall auf zwei Geldtransporter am vergangenen Donnerstag in Rodenkirchen bittet die Polizei Anwohner in Sürth und Umgebung um Mithilfe. Die sechs Täter hatten mehrere Schüsse abgegeben, Ermittler entdeckten nun vor einem Haus an der Bahnhofstraße in Sürth ein Projektil und eine Beschädigung am Gebäude – immerhin einen knappen Kilometer Luftlinie vom Tatort an der Emil-Hoffmann-Straße entfernt.

„Die Täter haben mehrfach in die Luft geschossen. Dass ein Projektil so weit fliegt, ist nicht ungewöhnlich“, sagte ein Ermittler. Insgesamt hatten die Räuber mehr als zehn Schüsse abgegeben.

Die Polizei bittet nun Anwohner aus der Umgebung der Bahnhofstraße und des Bereichs Industriestraße/Emil-Hoffmann-Straße, ihre Häuser und Autos auf mögliche Einschusslöcher zu überprüfen.

Indes hegen die Ermittler keinen Zweifel mehr daran, dass es sich bei den Tätern um Profis handelt. „Das war garantiert nicht ihr erster Überfall. Die Tat war genau geplant und weist eindeutige Parallelen zu ähnlichen Überfällen auf“, sagte ein Kripobeamter.

Mehrere Zeugen haben sich inzwischen bei der Polizei gemeldet und Hinweise auf die Fluchtfahrzeuge der Räuber gegeben. Ob eine heiße Spur dabei war, wollte die Polizei nicht mitteilen.

Spektakulärer Überfall auf Geldtransporter
Köln, 14.02.13: In Rodenkirchen rammten die Täter mit einem Pferde-LKW einen Geldtransporter der KVB. Anschließend eröffneten sie das Feuer auf einen weiteren Geldtransporter.

Weiterhin sucht die Kripo Zeugen, die Angaben zur Tat, den Tätern oder den von ihnen benutzten Fahrzeugen machen können. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der Rufnummer 0221-229-0 oderinfo@polizei-koeln.de entgegen. (hsr, ts)