27.07.2016
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Sport: Künftig auf Kunstrasen

Kunstrasen.

Kunstrasen.

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Schäfer

Zollstock/Meschenich -

In den kommenden fünf Jahren will das Sportamt insgesamt 15 Sportanlagen in Köln modernisieren und sanieren. Der Sportausschuss hat eine Prioritätenliste beschlossen, die auch die Bezirksvertretung Rodenkirchen einstimmig gebilligt hat. Für das Vorhaben sind bis 2017 jährlich 4,5 Millionen Euro veranschlagt. Zudem fließen Zuschüsse des Landes, die bis zu 80 Prozent der Sanierungskosten betragen können.

Im Bezirk Rodenkirchen stehen zwei Sportplätze auf der Liste der Verwaltung. Der Tennenplatz an der Kendenicher Straße in Zollstock, der vom SV Rot Weiß-Zollstock 05 genutzt wird, soll 2015 in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden. Ebenfalls eine Kunstrasenfläche soll der SC Meschenich an der Zaunhofstraße erhalten – allerdings erst im Jahr 2017.

Insgesamt wird es dann im Kölner Süden sechs Plätze mit unechtem Gras geben. Zwei sind bereits auf der Sportanlage Süd des SC Fortuna Köln am Vorgebirgstor vorhanden und zwei weitere in der neuen Bezirkssportanlage im Sürther Feld in Rodenkirchen, die verschiedenen Vereinen und Schulen zur Verfügung stehen.

Das Sportamt hat die Liste anhand verschiedener Kriterien festgelegt. Berücksichtigt wurden der Zustand der Anlage, die Anzahl der Mannschaften, die den Platz nutzt, ob die Sportflächen auch Schulen, Vereinen und Jugendeinrichtungen zur Verfügung stehen und ob die Plätze mit Kieselrot und Schwermetall belastet sind.

Kunstrasenflächen böten erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Ascheplätzen, heißt es in der städtischen Vorlage. Sie seien weitgehend unabhängig von der Witterung und könnten auch nach Schlechtwetterperioden sofort genutzt werden. Die Kosten für die Pflege seien gering im Vergleich zu anderen Belägen. Außerdem könne Kunstrasen nicht nur für Fußball, sondern auch für andere Sportarten genutzt werden.