28.08.2016
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Tödlicher Badeunfall: 23-Jähriger im Rhein ertrunken

Die Retter kämpften um das Leben des Mannes.

Die Retter kämpften um das Leben des Mannes.

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stefan worring

Rodenkirchen -

Beim Baden im Rhein ist am Mittwochabend in Rodenkirchen ein 23-Jähriger ertrunken. Er war zwischen zwei Buhnen ins Wasser gegangen. Offenbar wagte er zu weit hinaus und wurde von der Strömung mitgezogen. Taucher der Berufsfeuerwehr entdeckten den leblosen Körper am Grund des Stroms, etwa 50 Meter vom Ufer entfernt.

Die Feuerwehr suchte mittels Hubschrauber, drei Booten und Tauchern den Bereich zwischen den Buhnen ab und setzte hierbei auch ein Spezialgerät der Freiwilligen Feuerwehr, Köln-Fühlingen ein, mit dem Personen unter Wasser aufgefunden werden können. Zum schnelleren Transport wurde das Suchgerät mittels Hubschrauber aus Fühlingen zur Einsatzstelle gebracht.

Mehr als eine Stunde versuchten die Retter, den Bewusstlosen zu reanimieren, jedoch erfolglos. Angehörige und Freunde des Verunglückten beobachteten die Rettungsaktion.

Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, hatte eine Passantin beobachtet, wie der Mann zwischen den Buhnen des Rodenkirchener Rheinufers im Wasser umherging und plötzlich abtauchte. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus, wo er kurze Zeit später starb. Nach Angaben von Verwandten konnte der 23-Jährige nicht schwimmen.

(stef/ ts, dpa)