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Schäden: Drei Millionen Euro für Schlaglöcher

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Die Straßenschäden, die der harte Winter hinterlassen hat, werden die Stadt Köln nach ersten Schätzungen rund drei Millionen kosten. Damit ist bereits ein fünftel des Jahresbudgets für Straßen, Rad- und Gehwege aufgebraucht.  Von
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Die Straßenschäden, die durch den harten Winter bisher entstanden sind, werden die Stadt Köln rund drei Millionen Euro kosten. Das sind 500 000 Euro mehr als im vergangenen Jahr. Damit ist ein Fünftel des Jahresbudgets für den Unterhalt von Straßen, Rad- und Gehwegen bereits aufgebraucht. „Das ist nur eine erste Schätzung auf Basis der bisher gemeldeten Schäden“, sagt Arne Wrobel.
Der Leiter der Bauhöfe spricht von rund 5000 neuen Schlaglöchern, die seine Bautrupps seit Anfang Januar zum Teil mehrfach ausbessern mussten. „Wegen der ständig wiederkehrenden Frostphasen konnte das in der überwiegenden Zahl der Fälle nur notdürftig geschehen. Außerdem bleibt noch ein gewisses Restrisiko. Es hatte ja auch niemand damit gerechnet, dass der März noch so hart werden würde.“

„Die schleppen wir seit Jahren mit uns herum“

Die drei Millionen Euro setzen sich nach Wrobels Rechnung wie folgt zusammen: Rund 180 Einzelaufträge für die Reparatur von Straßenschäden sind bereits in Auftrag gegeben. „Sobald die Temperaturen stabil über acht Grad liegen, werden wir damit beginnen. Der Frost muss vollständig aus dem Boden sein.“ Weil die Mitarbeiter der Bauhöfe nicht alle akuten Schäden allein beheben konnten, musste die Stadt Fremdfirmen beauftragen. Das kostete weitere 150 000 Euro. Hinzu kommen rund 200 000 Euro, die für Überstunden der Bauhof-Kolonnen ausgegeben werden mussten. Dazu kommen die Materialkosten für Kalt-Asphalt und Rollsplitt. Rund 400 Tonnen Streusalz schlagen mit 50 000 Euro zu Buche. 3000 Euro musste Wrobel für Verpflegung ausgeben, „weil meine Leute an etlichen Tagen mehr als zehn Stunden im Einsatz waren“.

Die Zahl der alten Straßenschäden insgesamt schätzt Wrobel auf rund 33 000. „Davon fallen etliche unter die dritte Prioritätsstufe. Die schleppen wir zum Teil schon seit Jahren mit uns herum.“ Das werde sich angesichts der schlechten Finanzausstattung wohl auch 2013 kaum ändern.

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