25.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Übergriffe am Hauptbahnhof: Der Polizeibericht aus der Silvesternacht in Köln
05. January 2016
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Übergriffe am Hauptbahnhof: Der Polizeibericht aus der Silvesternacht in Köln

Die Pressemitteilung der Kölner Polizei vom 1. Januar

Die Pressemitteilung der Kölner Polizei vom 1. Januar

Köln -

Von einer entspannten Einsatzlage sprach die Kölner Polizei in ihrem ersten Bericht zur Silvesternacht. Die Mitteilung vom 1. Januar im Wortlaut:

„Die Polizei Köln zieht Bilanz

Wie im Vorjahr verliefen die meisten Silvesterfeierlichkeiten auf den Rheinbrücken, in der Kölner Innenstadt und in Leverkusen friedlich. Die Polizisten schritten hauptsächlich bei Körperverletzungsdelikten und Ruhestörungen ein.

Von Donnerstagabend (31. Dezember) 18 Uhr bis heute Morgen (1. Januar) um 6 Uhr sprachen die Einsatzkräfte im Stadtgebiet Köln 94, in Leverkusen zwei Platzverweise aus. Bislang gingen bei der Polizei 20 Anzeigen zu Sachbeschädigungen ein (Vorjahr: 25). Im Vergleich zum letzten Jahr stieg die Zahl der Körperverletzungsdelikte von 78 in Köln leicht an. 80 Mal wurde die Polizei tätig. In Leverkusen verzeichneten die Beamten 4 Straftaten dieser Art (Vorjahr: 5). Die Zahl der gemeldeten Ruhestörungen stieg im Vergleich zum Vorjahr (76, davon 8 in Leverkusen) an. Bis 6 Uhr schritten die Polizisten in 80 Fällen, davon 7 in Leverkusen gegen zu lautes Feiern ein.

Silvester-Übergriffe: Reker kündigt Konsequenzen an
Köln, 05.01.16: Nach dem Krisentreffen mit dem Polizeipräsidenten und weiteren Teilnehmern kündigt Oberbürgermeisterin Henriette Reker nun Maßnahmen an, um Vorfälle wie in der Silvesternacht zukünftig zu verhindern.

Kurz vor Mitternacht musste der Bahnhofsvorplatz im Bereich des Treppenaufgangs zum Dom durch Uniformierte geräumt werden. Um eine Massenpanik durch Zünden von pyrotechnischer Munition bei den circa 1000 Feiernden zu verhindern, begannen die Beamten kurzfristig die Platzfläche zu räumen. Trotz der ungeplanten Feierpause gestaltete sich die Einsatzlage entspannt - auch weil die Polizei sich an neuralgischen Orten gut aufgestellt und präsent zeigte.“

(rem)