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Silvesterparty: Tausende feiern mit den Bläck Fööss

Beste Stimmung beim Silvester-Konzert der Bläck Fööss in der Lanxess-Arena. Foto: Stefan Worring
Rund 10 000 Fans haben gemeinsam mit den Bläck Fööss in der ausverkauften Lanxess-Arena Silvester gefeiert. Dabei wurden auch Neuigkeiten zu den Trennungsgerüchten der Kölner Kultband offenbart.  Von
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Innenstadt. 

Ausgelassener konnte die Stimmung bei Kölns größter Silvesterparty kaum sein. Mit heißem Samba, fetzigem Rock ’n’ Roll, mit alt bewährten und neu kreierten Songs, erlebten rund 10 000 Fans das 14. Silvesterkonzert der Bläck Fööss in der ausverkauften Lanxess-Arena.

Mit kölschen und englischen Klassikern aus mehr als vier Jahrzehnten begeisterte die Mutter aller kölschen Bands ihre Zuhörer von der großen Mittelbühne der Arena aus. „Keine Angst, die Bläck Fööss treten nicht in Gesundheitsschuhen auf und enden auch nicht als Stockpuppen im Hänneschen Theater“, hatte Moderator Linus zu Beginn des Konzertes den Gästen versichert und nahm damit allen Gerüchten um eine baldige Auflösung der Kölner Kultband den Wind aus den Segeln. Fööss-Sänger Kafi Biermann ergänzte: „Wir machen weiter.

Wie lange, das wissen wir noch nicht“. Musikalisch unterstrich die Gruppe Biermanns Aussage mit dem Lied: „Un dann hammer dat Jeföhl, dat mer noch lääve, jo un dann hammer dat Jeföhl, et es noch lang nit Schluss“. Aber nicht nur in eigener Sache punkteten Kafi Biermann, „Bömmel“ Lückerath, Hartmut Priess, Peter Schütten, Erry Stoklosa, Ralph Gusovius und Andreas Wegener beim Publikum.

In ihrer neuen Nummer „Keine Minsch dä es perfek, jedem Minsch däm fählt en Eck“, beklagt die Gruppe die Verschandelung der Stadt, beispielsweise durch die vielen Dauerbaustellen. „Bömmel“ Lückerath: Wir haben manchmal den Eindruck, als ginge es im Rathaus zu wie in einem „Aapestall em Zoo“. Aber nicht nur die aktuellen Songs sang das Publikum begeistert mit. Auch zu Hits vergangener Tage wie „Meiers Kätche“ und „Sirtaki“ (ich trink‘ Uso, was trinkst du so?)  wurde ausgiebig mitgeschunkelt und mitgeklatscht.  

Bei der musikalischen Rundreise der Fööss fehlte weder das Porzer „Rheinhotel“ auf der „Schäl Sick“, noch das auf englisch gesungene „San Francisco“ (Scott McKenziesHymne aus der Hippie-Bewegung der 1960er Jahre).

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Mit den Farben „Rut un wieß“  ging‘s vorbei am „Bickendorfer Büdche“, von dort aus direkt zum „Surfen an den Fühlinger See“. Traditionell deftig präsentierten sich der „Buuredanz“ und die „Schötzebröder“. Besinnlich dagegen der „Stammbaum“ und die kölschen Hymnen „Drink doch eine met“ und „In unserm Veedel“, die keinen der Zuschauer auf ihren Sitzen hielten.

Vielseitig zeigte sich auch Talentproben-Moderator Linus, der nicht nur mit viel Witz und Esprit den Abend moderierte, sondern auch als Operntenor mit erstaunlichem Stimmvolumen glänzte und als Udo Jürgens-Kopie im weißen Bademantel auftrat. Ein Streichquartett, ein vierköpfiges Bläserensemble und ein Percussionist unterstützten die Bläck Fööss musikalisch und gaben den mehr als 40 gespielten Liedern des Abends einen orchestralen Sound.

Mit „Du bes die Stadt“ entließen die Bläck Fööss ihre Fans um kurz vor Mitternacht nach draußen vor die Lanxess-Arena, wo das neue Jahr mit einem beeindruckenden Feuerwerk begrüßt wurde. Bei bester Stimmung erklangen anschließend in der Halle noch bis kurz vor zwei Uhr, kölsche Klassiker am laufenden Band von und mit den Bläck Fööss, deren „Hätz“ eindeutig  für „Kölle“ schlägt.

 

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