25.07.2016
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Pressekonferenz zum Kölner Sicherheitskonzept: Polizeipräsident will keine echt aussehenden Waffen im Karneval

Polizeipräsident Jürgen Mathies und OB Henriette Reker.

Polizeipräsident Jürgen Mathies und OB Henriette Reker.

Foto:

Thomas Banneyer

Köln -

Die Stadt Köln hat auf einer Pressekonferenz ein neues Sicherheitskonzept für Karneval vorgestellt. Unter anderem Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Rosenmontagszugleiter Christoph Kuckelkorn und der neue Polizeipräsident Jürgen Mathies erklärten die einzelnen Maßnahmen.

Die Pressekonferenz im Liveticker zum Nachlesen:

13:42 Uhr: Kosten für das Sicherheitskonzept

378.000 Euro kostet die Stadt Köln das Sicherheitskonzept, sagt Stadtdirektor Kahlen. Zusätzlich schlagen die Überstunden mit rund 100.000 Euro zu Buche. Der Betrag gilt nur für die Aktivitäten der Stadt, hinzu kommen noch die Kosten für die Polizeieinsätze.

13:39 Uhr: Spielzeugwaffen werden kontrolliert

Die Jecken sollen auf täuschend echte Waffen verzichten. „Geht nicht um das Cowboy-Kostüm“, betont Michael Temme von der Kölner Polizei noch einmal. Aber der Trend ging in den vergangenen Jahren stark zu Waffenattrappen. „Bei denen könnte ich aus zwei Metern nicht entscheiden, ob sie echt sind oder nicht“, so Temme. Wir werden Waffen kontrollieren, um echte Waffen auszuschließen. Im Zweifelsfall wird konfisziert.“

13:37 Uhr: Dom besonders im Fokus

An allen Karnevalstagen ist eine „Domstreife“ unterwegs, sagt Stadtdirektor Guido Kahlen.

13:33 Uhr: Razzien zeigen Wirkung

Ein Journalist fragt nach der Wirkung der zahlreichen Sondereinsätze, der Razzien der vergangenen Wochen. Sie hätten Wirkung gezeigt, sagt Michael Temme von der Polizei. „Wir haben nahezu in jeder Nacht deutlich über 200 Personen kontrolliert. Personen, die möglicherweise Silvester beteiligt waren, aber auch Rocker, die selbsternannten Ordnungshüter spielen wollten.“ Die Taschen- und Trickdiebstähle seien deutlich zurückgegangen. Auch über Karneval hinaus sollen diese Einsätze fortgeführt werden.

Lesen Sie im nächsten Abschnitt: Wie sich Feuerwehr und KVB auf Karneval vorbereiten.

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