23.07.2016
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Prinzenproklamation in Köln: So sieht die neue Pri-Pro-Bühne aus

Bernhard Conin (v. l), Michael Hövelmann und Markus Ritterbach im Gürzenich.

Bernhard Conin (v. l), Michael Hövelmann und Markus Ritterbach im Gürzenich.

Foto:

Peter Rakoczy

Köln -

Die Vorstellung des neuen Bühnenbilds im Gürzenich zum „Mer stellen alles op d’r Kopp“-Motto nahm ein schmunzelnder Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach zum Anlass, sich selbst für die Session 2020 als Bauer im Dreigestirn ins Gespräch zu bringen.

Die Rolle der Jungfrau sollte dann Köln-Kongress-Chef Bernhard Conin übernehmen, und als strahlender Prinz stünde Kaufhof-Geschäftsführer Michael Hövelmann in den Startlöchern.

Aber Spaß beiseite. Seit mehr als 50 Jahren gestaltet das Team des Kaufhofs bereits die Bühnendekoration im Gürzenich. Ritterbach: „Wir machen es denen mit dem Motto oft nicht einfach, aber sie schaffen immer wieder die Umsetzung.“

So wurde auch diesmal – mit Unterstützung von Architekt Roberto Campione – in vielen Details das Motto aufgegriffen.

  • Kölschglas, Festkomitee-Wappen, die Liebesschlösser der Hohenzollernbrücke und Altstadthäuser stehen auf dem Kopf.

  • Das Stadtpanorama präsentiert sich spiegelverkehrt. Die Hohenzollernbrücke liegt links, ein Kranhaus rechts am Bühnenrand.

  • Die vom Neumarkt bekannte Eistüte steht nun „richtig herum“.

  • Das Funkemariechen hebt den Tantoffizier in die Luft - nicht andersherum.

Bis zum Karnevalsdienstag stehen in Kölns guter Stube 46 Veranstaltungen an, zu denen 60.000 jecke Besucher erwartet werden.

So manche, wie die bevorstehende Proklamation, sind längst ausverkauft, aber für andere Sitzungen und Bälle gibt es noch Karten. Und die erhält man von diesem Dienstag an (bis Karnevalsfreitag) wieder im knallroten „Kaatebus“ auf dem Neumarkt. Dort gibt es auch Tribünenkarten für Rosenmontagszug und Schull- un Veedelszöch sowie allerlei Karnevalsdevotionalien wie Festabzeichen, Mottoschal und T-Shirts.