31.07.2016
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Maßnahmen nach den Silvesterübergriffen am HBF: So will die Stadt an Karneval für Sicherheit sorgen

Am Zugweg.

Am Zugweg.

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Arton Krasniqi

Köln -

Am Montag (1. Februar) stellen Vertreter von Stadt, Polizei, Feuerwehr, KVB, AWB, Hilfsorganisationen und des Festkomitees Kölner Karneval ihr Sicherheitskonzept für die Karnevalstage vor.

Nach den sexuellen Übergriffen in der Silvesternachtwurde das Konzept komplett neu strukturiert und ausgebaut, um die Sicherheit für die Feiernden zu gewährleisten.

Bereits am vergangenen Dienstag haben Stadtdirektor Guido Kahlen und Ordnungsamt-Chef Engelbert Rummel bei einer Pressekonferenz einen Einblick in die ersten Überlegungen für ein neues Sicherheitskonzept gegeben. 360.000 Euro sollen zusätzlich in die Sicherheit der Jecken investiert werden.

Diese Maßnahmen sind geplant:

Koordinierungsgremium

Der zentrale Punkt des neuen Sicherheitskonzepts ist ein Koordinierungsgremium sein, das von Weiberfastnacht bis Karnevalsdienstag aktiv sein soll. Daran sollen Vertreter von Polizei, Landes- und Bundespolizei, des städtischen Ordnungsamts, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Abfallwirtschaftsbetriebe und der Kölner Verkehrs-Betriebe teilnehmen, um die jeweiligen Führungsstäbe zu koordinieren. „Alle möglichen Probleme sollen von den Einsatzkräften an das Gremium gemeldet werden“, so Stadtdirektor Guido Kahlen. Das soll dazu führen, dass Zwischenfälle an bestimmten Schwerpunkten frühzeitig erkannt werden, was in der Silvesternacht in Bezug auf den Bahnhofsvorplatz offensichtlich nicht funktioniert hatte.

Bessere Kommunikation

Funkausrüstung der Einsatzkräfte soll verbessert werden.

Stadtdirektor Guido Kahlen plant, Dolmetscher zu engagieren, um die Kommunikation zu erleichtern.

Mehr Licht an dunklen Orten

An besonders dunkle Orten – wie etwa in den Unterführungen am Hauptbahnhof – sollen etwa mobile Leuchten aufgestellt werden.

Lesen Sie im nächsten Abschnitt: Mehr Absperrungen in der Innenstadt und Anlaufpunkte für Frauen.

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