28.09.2016
Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt

Newsticker zu „Hogesa“ und „Kögida“: Tausende Kölner demonstrieren gegen Fremdenfeindlichkeit

Der Barmer Platz in Deutz, auf dem am Sonntag die „Hogesa“-Kundgebung stattfand.

Der Barmer Platz in Deutz, auf dem am Sonntag die „Hogesa“-Kundgebung stattfand.

Foto:

Arton Krasniqi

  • In Köln wurden am Sonntag insgesamt etwa 23.000 Demonstranten erwartet. Schlussendlich waren es wohl um die 20.000.

  • Die „Hogesa“-Demo auf dem Barmer Platz ist beendet. Die geplante „Kögida“-Kundgebung wurde abgesagt.

  • Auf dem Otto-Platz auf der anderen Seite des Deutzer Bahnhofes versammelten sich weit mehr als 10.000 Gegendemonstranten.


  • Beide Veranstaltungen sind offiziell beendet.

  • Die Polizei ist mit mehr 3.500 Beamten im Einsatz um Ausschreitungen wie im vergangenen Jahr zu verhindern. Bei der Abreise der Demonstranten kam es zwischenzeitlich zu Rangeleien am Hauptbahnhof.

Die Ereignisse des Sonntags in unserem Liveticker zum Nachlesen.

+++20.49 Uhr: Abreise der Hooligans läuft weiter +++

Die Abreise von „Hogesa“-Anhängern läuft weiter. Auch die Antifa-Demonstranten ziehen sich weiter zurück. Wir beenden den Liveticker an dieser Stelle und wünschen einen ruhigen Sonntagabend.

Offizielle Zahlen zu Verletzten, Festnahmen und Teilnehmern wird die Polizei erst am Montag bekannt geben. Genaueres lesen Sie dann hier auf ksta.de.

+++20.15 Uhr: Tausende demonstrierten friedlich bei „Birlikte“+++

Während auf der anderen Seite der Gleise Rechte ihre Veranstaltung abhielten, spielten Brings, Cat Ballou und Kasalla bei der Kundgebung von „Arsch huh“, „Birlikte“ und anderen am Ottoplatz. Unser Bericht von der Gegen-Demo.

Birlikte - der Abschluss
Köln, 25.10.15: Bei der „Birlikte“-Kundgebung am Ottoplatz haben Tausende friedlich gegen die „Hogesa“-Demo demonstriert. Viele kölsche Stars traten auf.

+++19.42 Uhr: Demonstration vor Hauptbahnhof löst sich auf +++

Die Demonstranten ziehen ab. Scheint so als würde die Lage sich entspannen.

+++19.27 Uhr: Antifa-Demonstranten dürfen in den Bahnhof +++

Die Sperrung ist offenbar aufgehoben, die ersten Antifa-Anhänger dürfen den Hauptbahnhof betreten. Bis jetzt ist dort alles friedlich.

+++19.16 Uhr: Wasserwerfer direkt vor dem Hauptbahnhof +++

Man kommt jetzt wohl wieder aus dem Hauptbahnhof raus auf den Vorplatz. Allerdings steht man da jetzt direkt vor einem Wasserwerfer. Viele zücken ihre Handys und knipsen ihn.

+++19.12 Uhr: Hauptbahnhof immer noch gesperrt +++

Der Hauptbahnhof ist immer noch gesperrt. Zwischendurch kommt es zu Rangeleien und Festnahmen vor dem Bahnhof. Die Stimmung ist aufgeladen.

Abreisende Hooligans werden von der Polizei zu den Gleisen begleitet. Der Breslauer Platz auf der Rückseite des Bahnhofs ist frei.

+++19.01 Uhr: Szene vor dem Hauptbahnhof +++

Kleines Mädchen weint: „Ich will nach Hause!“ Mutter: „Das geht jetzt leider nicht.“ Mädchen: „Warum nicht?“ Mutter: „Weil da Bekloppte im Bahnhof sind.“

+++18.47 Uhr: Barmer Platz ist fast geräumt +++

Am Barmer Platz sind so gut wie keine Demonstranten mehr. Einige Polizisten am Bahnhofsvorplatz machen Pinkelpause im Exelsior-Hotel. Die Lage scheint also überschaubar zu sein.

+++18.44 Uhr: Die Rechten waren unfassbar schlecht organisiert +++

Mal eine Beobachtung von einem unserer Reporter vor Ort heute:

Die ganze Veranstaltung der Rechten war unfassbar schlecht. Keine Organisation, sehr sehr sehr dilettantisch alles. Es gab einen Musikbeitrag, der so schlecht war, dass die Polizisten aus Bayern sich das Lachen verkneifen mussten. Auf die Frage des Sängers: „Zugabe?“ hat selbst das Publikum einfach NICHTS gesagt.

+++18.40 Uhr: Einige Antifa-Anhänger ziehen ab +++

Die ersten Antifa-Anhänger ziehen sich vom Bahnhofsvorplatz zurück. Die Polizisten haben ihre Helme abgenommen. Insgesamt sind die Polizisten am Dom ruhig und souverän.

Chinesische Touristen knipsen den Dom, direkt neben den Demonstranten. So als wäre nix los.

+++18.23 Uhr: Kölner Hauptbahnhof ist gesperrt +++

Der Dom-Vorplatz ist voller Antifa-Demonstranten. Ein Betreten des Hauptbahnhofs ist nicht möglich. Die Polizei hat den Bahnhof gesperrt.

+++18.23 Uhr: Antifa erreicht den Hbf +++

Der Antifa-Tross, der vom Ottoplatz losgelaufen ist, kommt am Hauptbahnhof an.

+++18.19 Uhr: 45 Polizeiwagen um den Dom und am Hbf +++

Die Polizei versucht den Abzug der Demonstranten friedlich zu gestalten. Rund 30 Polizeiwagen stehen vor dem Hauptbahnhof, 15 weitere stehen am Roncalli-Platz auf der Rückseite des Doms.

+++18.17 Uhr: Randale vor dem Hauptbahnhof+++

Flaschen fliegen vor dem Hauptbahnhof. Ein Wasserwerfer fährt auf den Vorplatz. Viele Menschen trauen sich nicht in den Hauptbahnhof.

+++18:14 Uhr: Linke blockieren den Weg zum Hauptbahnhof+++

Die Polizei begleitet eine Gruppe Rechter zum Hauptbahnhof. Die kommen allerdings nicht durch. Linke blockieren den Weg.

+++18:11 Uhr: Noch etwa 500 rechte Demonstranten auf dem Barmer Platz+++

Die Abreise der „Hogesa“-Teilnehmer geht voran. Noch etwa 500 sind derzeit auf dem Barmer Platz.

+++18:07 Uhr: „Hogesa“-Teilnehmer werden nach Hause eskortiert+++

Die Polizei begleitet die abreisenden Hogesa-Teilnehmer in den Zügen bis nach Hause. Größere Gruppen werden so bis ins Ruhrgebiet eskortiert.

Lesen Sie im nächsten Abschnitt: So lief die Auflösung der Demonstrationen

+++17:55 Uhr: 10.000 Teilnehmer bei der Gegendemonstration +++

Laut Polizei haben sich mehr als 10.000 Demonstranten an den Anti-Hogesa-Kundgebungen beteiligt. Die Veranstalter sprechen sogar von mehr als 20.000 Teilnehmern.

+++17:49 Uhr: Rechte werfen beim Abzug Böller auf Polizei +++

Auf dem Barmer Platz werden vereinzelt Böller gezündet und Richtung Polizei geworfen. Viele Rechte vermummen sich auf dem Weg zum Bahnhof. Unter den rechten Demonstranten sind auch Kinder.

+++17:47 Uhr: Brings spielen als Abschluss-Act auf der Birlikte-Bühne+++

Auf der Birlikte-Bühne hat gerade Cat Ballou gespielt. Momentan spricht Ludwig Sebus. Der 90-Jährige berichtet von seinen Erfahrungen aus dem Nachkriegs-Köln, als viele Flüchtlinge in der zerbombten Stadt Zuflucht suchten - und auch erhielten.

Viel Beifall aus dem Publikum. Als Abschluss-Act spielt jetzt gerade Brings. Die Antifa-Anhänger schunkeln zu kölscher Musik.

+++17:45 Uhr: Deutzer Bahnhof für 45 Minuten gesperrt+++

Der Deutzer Bahnhof ist derzeit gesperrt, laut Polizei voraussichtlich für eine Dreiviertelstunde. Die Rechten werden von hinten an die Gleise gebracht.

Die Polizei begleitet die Antifa derweil zum Heumarkt.

+++17:41 Uhr: „Hogesa“-Veranstaltung offiziell aufgelöst+++

Die letzten Redner haben gesprochen, die „Hogesa“-Veranstaltung ist damit jetzt offiziell beendet. Die Rechten reisen ab.

+++17:39 Uhr: Gegendemonstranten wollen Richtung Innenstadt+++

Die Linken von Köln gegen Rechts und die bürgerlichen Linken von Arsch Huh und „Köln stellt sich quer“ wollen dagegen gemeinsam an der Birlikte-Bühne vorbei und dann Richtung Innenstadt laufen.

+++17:30 Uhr: Wohin mit den Eishockey-Fans?+++

Das Haie-Spiel in der Lanxess-Arena ist zu Ende. Jetzt wird es spannend: Die Polizei muss gewährleisten, dass die Eishockey-Fans ohne Gefahr abreisen können. "Wir werden sehen, dass wir Fans und Demonstranten räumlich voneinander trennen", so Polizeisprecher Carlo Kreitz. Details nannte er nicht.

+++17:26 Uhr: „Hogesa“-Veranstaltung soll bald vorbei sein+++

Zwei Redner sollen noch auf der Bühne von „Hogesa“ auftreten. Dann soll Schluss sein. Aktuell skandieren die Hogesa-Teilnehmer „Merkel muss weg!“

+++17:23 Uhr: Anti-Rechts-Bündnisse wollen gleich zum Heumarkt+++

Die Demonstranten von Arsch Huh, Köln stellt sich Quer und Köln gegen Rechts wollen sich gleich in Richtung Heumarkt und Hauptbahnhof in Bewegung setzen.

+++17:12 Uhr: „Wenn es dumpf und braun wird, stehen die Kölner zusammen“ +++

Finanzminister Norbert Walter-Borjans lobt die Gegen-Demonstranten: „ Die Teilnahme an der Demonstration gegen Ausländerfeindlichkeit? und Intoleranz in meiner Stadt war für mich Bürgerpflicht und Anlass zur Genugtuung. Wenn es dumpf und braun wird, stehen die Kölnerinnen und Kölner und viele Freunde von außerhalb zusammen. Das gibt bei aller nötigen Wachsamkeit ein gutes Gefühl.“

+++17:18 Uhr: Antifa will offenbar in die Kölner Innenstadt ziehen+++

Die Antifa will jetzt in die Kölner Innenstadt ziehen. Heumarkt und Hauptbahnhof sollen das Ziel sein.

+++17:15 Uhr: Laut Polizei Hohenzollernbrücke wieder frei+++

Laut Polizei ist die Hohenzollernbrücke wieder für Fußgänger frei.

+++17:08 Uhr: „Hogesa“-Teilnehmer dürfen Gelände derzeit nicht verlassen+++

Die Hogesa-Teilnehmer wollen abreisen, müssen im Moment aber aus Sicherheitsgründen auf dem Barmer Platz bleiben, damit es nicht zu unübersichtlich wird.

+++17:04 Uhr: Lage vor der Lanxess-Arena droht erneut zu eskalieren+++

Die Lage vor der Lanxess-Arena droht erneut zu eskalieren. Die Wasserwerfer rücken erneut vor. Pfefferspray wurde eingesetzt.

„Hogesa“-Demo - Lage vor der Lanxess-Arena droht erneut zu eskalieren
 Köln, 25.10.2015. Wasserwerfer rücken wieder vor der Lanxess-Arena vor. Die Lage droht erneut zu eskalieren.

+++17:01 Uhr: Was sagt die Polizei zum Wasserwerfer-Einsatz?+++

Die Polizei hat den Wasserwerfer-Einsatz gerechtfertigt: Nach Angaben eines Sprechers hätten Demonstranten Steine geworfen, dann sei der Einsatz der Wasserwerfer angedroht worden, schließlich kam es zum Einsatz.

+++17 Uhr: Polizisten bleiben ruhig+++

Die Polizisten bleiben bemerkenswert ruhig, meldet unser Reporter. Und das, obwohl sie von den Linken als Faschisten beschimpft werden.

+++16:55 Uhr: Erste „Hogesa“-Teilnehmer reisen ab+++

Die ersten Rechten haben offenbar keine Lust mehr. Vereinzelte Grüppchen reisen ab. Sie werden von der Polizei begleitet.

+++16:46 Uhr: Zug vom Ottoplatz zum Heumarkt+++

Die Anti-Hogesa-Aktionsbündnisse wollen gegen 17.30 oder 18 Uhr in einem gemeinsamen Zug vom Ottoplatz zum Heumarkt marschieren.

+++16:44 Uhr: Kleine Rangeleien+++

Im Bereich um den Deutzer Bahnhof kommt es immer wieder zu kleinen Rangeleien mit der Polizei.

+++16:29 Uhr: Vor der Lanxess-Arena wird es leerer+++

Vor der Lanxess-Arena, wo die Wasserwerfer gegen Linksautonome eingesetzt wurden, ist es deutlich leerer geworden. Die Wasserwerfer sind allerdings noch vor Ort.

Wasserwerfer-Einsatz bei der Gegendemo
Köln, 25.10.15: Bei der Gegendemo auf dem Ottoplatz, wurden schon frühzeitig Wasserwerfer eingesetzt. 

+++16:17 Uhr: „Kögida“ verzichtet auf Demo+++

Der „Kögida“-Anmelder will offenbar auf seine Demo verzichtet. Stattdesssen hat er alle Teilnehmer dazu aufgerufen, sich der „Hogesa“-Veranstaltung anzuschließen.

+++16:10 Uhr: Roters: „Denken alle an Reker“+++

Ex-OB Roters vorhin auf der Bühne von „Köln stellt sich quer“ über Reker: „Alle denken an sie. Wir hoffen, dass es ihr schnell wieder besser geht. Wenn sie nicht angegriffen worden wäre, würde sie sicherlich heute hier auf dieser Bühne stehen.“

+++16:01 Uhr: Massives Polizeiaufgebot+++

Ein derart gewaltiges Polizeiaufgebot dürfte Köln schon lange nicht mehr gesehen haben.

Henning Krautmacher zur Hogesa
Köln, 25.10.15: Frontmann der Höhner Henning Krautmacher spricht über die Hogesa Demonstration und die Gegendemonstration.

+++15:49 Uhr: Bislang nur wenige Verletzte+++

Nach Angaben der Feuerwehr hat es bislang nur wenige Rettungseinsätze im Zusammenhang mit den Kundgebungen gegeben. Konkretere Angaben soll es erst nach Abschluss des Einsatzes und in Absprache mit der Polizei geben.

+++15:45 Uhr: Krautmacher: „Hoffen, dass sich Gewalt in Grenzen hält“+++

Frontmann der Höhner Henning Krautmacher spricht über die Hogesa Demonstration und die Gegendemonstration.

„Hogesa“-Demo - Sperrungen am Deutzer Bahnhof
Köln, 25.10.2015. Die „Hogesa“-Demo sorgt für Sperrungen am Deutzer Bahnhof.

Lesen Sie im nächsten Abschnitt: So lief der Nachmittag

+++15:40 Uhr: Wasserwerfer-Einsatz wegen Angriffen auf Beamte+++

Die Polizei begründet den Einsatz der Wasserwerfer gegen die Linken mit Angriffen auf die Beamten. An der Kreuzung Opladener Straße/ Deutz-Mülheimer-Straße habe ein Block linker Demonstranten Steine und Böller geworfen.

+++15:37 Uhr: Linke verprügeln Mann mit Fotoapparat+++

Ein Mann mit Fotoapparat in der Hand, der von Linksautonomen für einen Rechten gehalten wird, wird an der Lanxess-Arena verprügelt.

+++15:28 Uhr: Schaulustige an der Lanxess-Arena+++

An der Lanxess-Arena haben sich zahlreiche Schaulustige versammelt, offenbar mit dem Ziel, etwaige weitere Krawalle zu beobachten.

+++15:21 Uhr: Sperrungen im Deutzer Bahnhof+++

Der Deutzer Bahnhof ist weitgehend lahmgelegt. Bilder im Video:

„Hogesa“-Demo sorgt für Ausnahmezustand in Köln
 Köln, 25.10.2015: Köln ist im Ausnahmezustand: Mehrere Tausend Demonstranten der rechten „Hogesa“-Kundgebung und von Gegenveranstaltungen sammeln sich derzeit in Deutz.

+++15:18 Uhr: Wasserwerfer ziehen sich zurück+++

Mittlerweile haben sich die Wasserwefer an der Arena zurückgezogen. Im Moment ist es friedlich, es wird getanzt. Die Brücke an der Lanxes-Arena ist voller Schaulustiger, viele kommen vom Birlikte-Kulturfest herüber.

Die Polizei hat die Wasserwerfer offenbar eingesetzt, um einen Zugangsweg für Rechte freizuhalten, die noch zum Kundgebungsort der Hogesa am Barmer Platz wollen.

+++15:15 Uhr: „Hogesa“-Kundgebung beginnt+++

Die „Hogesa“-Kundgebung hat begonnen. Die Rechtsextremistin Melanie Dittmer befindet sich ebenfalls auf dem Barmer Platz. Auch René Laube von der mittlerweile verbotenen rechtsextremen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) befindet sich unter den rechten Demonstranten.

Die Polizei schätzt die Zahl der "Hogesa"-Demonstranten nun doch auf weniger als 1.000. Damit sind weniger bei der Rechten-Demo als zuvor erwartet. Der Veranstalter behauptet, es befänden sich noch Demonstranten auf dem Weg nach Köln.

+++15:13 Uhr: Verletzter an der Opladener Straße+++

An der Opladener Straße wird ein Verletzter behandelt, der eine volle Ladung Pfefferspray abbekommen hat, meldet unser Reporter.

+++15:06 Uhr: Laut Polizei 1.000 Teilnehmer bei „Hogesa“-Demo+++

Die Polizei zählt etwa 1000 Demonstranten auf dem Barmer Platz. Eine Sambagruppe versucht, mit Trommelmusik zur Deeskalation an der Lanxess-Arena beizutragen.

+++15 Uhr: Wasserwerfer-Einsatz unverhältnismäßig?+++

Die Landtagsabgeordnete der Grünen, Andrea Asch, verurteilt den Einsatz der Wasserwerfer als völlig unverhältnismäßig.

+++14:59 Uhr: Polizei lehnt „Hogesa“-Ordner ab+++

Die Polizei hat zehn Order abgelehnt, die die „Hogesa“-Veranstalter stellen wollten. Jetzt müssen die rechen Demonstranten zehn neue Ordner suchen, damit die Kundgebung beginnen kann. Nüchtern und nicht vorbestraft müssen diese sein.

+++14:57 Uhr: Rangeleien zwischen Polizei und Antifa+++

An der Olpener Straße rangeln Antifas mit Polizisten. Pyros werden gezündet. Die Demonstranten sind empört: „Die schießen mit Kanonen auf Spatzen.“

+++14:49 Uhr: Zwei Wasserwerfer an der Lanxess-Arena im Einsatz+++

Zwei Wasserwerfer sind im Einsatz in der Nähe der Lanxess-Arena. Die Polizei setzt sie gegen rund 500 Linksautonome ein. Es gibt Krawall, Böller werden gezündet.

+++14:38 Uhr: „Hogesa“-Veranstalter haben zu wenig Ordner+++

Zwölf Ordner fehlen den rechten Demonstranten noch. Laut Auflage der Polizei müssen sie 50 Ordner stellen, um ordnungsgemäß mit der Kundgebung beginnen zu können. Offenbar gibt es nicht genug Kandidaten unter den Demonstranten, die nicht alkoholisiert und nicht vorbestraft sind.

+++14:30 Uhr: Weitere Rechte kommen an+++

Am Deutzer Bahnhofsausgang Richtung Auenweg kommen 50 Rechte an. Polizeihunde schlagen an. Zwei Mädchen befinden sich mit ihrer Familie am Bahnhof. Sie weinen und können von ihren Eltern kaum beruhigt werden. Entsetzen bei den Bürgern, die sich am Bahnhof aufhalten.

+++14:28 Uhr: „Hogesa“-Veranstalter sucht nach nicht alkoholiserten Ordnern+++

Rainer Schmidt von der Initiative Köln gegen Rechts kritisiert "robuste bis brutale Polizeieinsätze" gegen Blockade-Aktionen der linken Demonstranten.

"Hogesa"-Veranstalter Dominik Roeseler erklärt bei der Kundgebung der Rechten: "Wir brauchen noch Ordner, die idealerweise nicht alkoholisiert und nicht vorbestraft sind."

+++14:22 Uhr: Kundgebung der Rechten beginnt+++

Bei den rechten Demonstranten auf dem Barmer Platz beginnt jetzt die eigentliche Kundgebung. Es sind zwei Lautsprecher vorhanden und ein Mikrofon. Eine Bühne gibt es nicht. Der Barmer Platz ist noch nicht einmal zur Hälfte gefüllt. Tristesse pur.

+++14:20 Uhr: Kölner Haie verlegen Spiel nach hinten+++

Die Kölner Haie haben den Beginn des Spiels in der Lanxess-Arena aufgrund der erschwerten Anreise auf 14:50 Uhr verlegt.

+++14:18 Uhr: Rechte am Barmer-Platz+++

Am Barmer-Platz sind jetzt 650 rechte Demonstranten

+++ 14:17 Uhr: Störungen bei der KVB+++

Die KVB meldet weiterhin zahlreiche Störungen:
Die Linie 3 fährt in beide Richtungen eine Umleitung über Dom/Hbf - Ebertplatz - Wiener Platz zur Vischeringstr.
- Die Linie 4 mit dem Ziel Schlebusch fährt nur noch bis Suevenstr. Die Linie 4 mit dem Ziel Bocklemünd fährt nur bis zur Keupstr.
- Die Linien 1, 7 und 9 mit dem Ziel Bensberg, Zündorf und Königsforst ENDEN am Neumarkt!
Die Linie 1 Richtung Weiden West und die Linie 9 Richtung Sülz ENDEN an der Haltestelle Bf. Deutz Messe. Die Linie 7 mit dem Ziel Frechen endet an der Deutzer Freiheit.

- Die Linien 150 und 153 enden bereits an der Haltestelle Betzdorfer Str.
- Die Linien 106, 132 und 133 Richtung Breslauer Platz enden bereits am Heumarkt/ Handwerkskammer und können die Schleife am Heumarkt nicht mehr befahren!

+++14:09 Uhr: Polizei spricht von geordneter Anreise-Phase+++

Die Bundespolizei spricht in einer ersten Einschätzung am Mittag von einer insgesamt recht geordneten Anreise-Phase - mit Ausnahme einer leichteren Auseinandersetzung gegen 11.30 Uhr zwischen Linken und Rechten am am Bahnhof Deutz. Dabei seien fünf Rechte leicht verletzt worden. Auf Seiten der Bundespolizei habe es keine Verletzten gegeben.

Die Beamten hätten 450 Rechte identifiziert, die auf dem Schienenweg nach Köln angereist seien, sagte Bundespolizei-Sprecher Jens Flören.

+++14:10 Uhr: Wasserwerfer ziehen wieder ab+++

Kein Durchkommen: Die Polizei schirmt den Barmer Platz gegen die Linksautonomen komplett ab. Die Lage hat sich offenbar beruhigt. Die Wasserwerfer kommen nicht zum Einsatz und rücken wieder ab.

+++14:04 Uhr: Züge fallen aus+++

Laut Deutscher Bahn fallen zahlreiche Züge aus wegen der Demonstration. Henning Krautmacher von der Band Höhner sagt auf der Bühne am Ottoplatz: Wir können heute fröhlich sein. Dann stimmt er das Lied "Komm Loss Mer Danze" an.

+++14:02 Uhr: Linksautonome drängen in Richtung Barmer Platz+++

Die Linksautonomen drängen von der Lanxess-Arena in Richtung Barmer Platz, zwei Wasserwerfer stehen in ihrem Rücken. Die Polizei versucht die Linksautonomen mit einem Drängelgitter davon abzuhalten, zu den rechten Demonstranten zu gelangen.

+++14 Uhr: Wasserwerfer stehen an der Lanxess-Arena bereit+++

Rund 500 Linksautonome befinden sich zwischen der Unterführung der Lanxess-Arena in Richtung Ottoplatz. Zwei Wasserwerfer stehen bereit, sie könnten bald gegen die Linksautonomen zum Einsatz kommen. Es sind Pyro-Knaller zu hören. „Arsch huh“-Sprecher Hermann Rheindorf hat an alle appelliert, ruhig zu bleiben. Ein städtischer Mitarbeiter spricht von 20.000 bürgerlichen Demonstranten am Ottoplatz.

Lesen Sie im nächsten Abschnitt: So lief der Vormittag.

+++13:58 Uhr: Sondersendung zu Demonstrationen in Köln+++

Ab 14 Uhr macht Köln.tv eine Sondersendung zu den Demonstrationen in Köln. Den Livestream sehen sie hier:

+++13:51 Uhr: Bahnstrecke zwischen Deutz und Hauptbahnhof gesperrt+++

Bundespolizei meldet: Aufgrund von Personen im Gleis ist zwischen Köln-Deutz und Köln Hbf ist die Strecke gesperrt. Die Züge werden derzeit an den Bahnhöfen zurückgehalten und warten dort die Dauer der Sperrung ab. Es ist mit Verzögerungen zu rechnen. Auch kann es kurzfristig zu Zugausfällen kommen.

+++13:45 Uhr: Wasserwerfer werden zum Ottoplatz verlegt+++

Laut „Köln gegen rechts“ hat die Polizei Wasserwerfer von der Nordseite auf den Ottoplatz verlegt. Kleine Gruppen der Rechtsextremen werden vom Hauptbahnhof über die Hohenzollernbrücke zum Barmer Platz geleitet.

+++13:43 Uhr: Vermummte Linksautonome am Ottoplatz+++

400 bis 500 vermummte Linksautonome des sogenannten „Schwarzen Blocks“ sollen am Ottoplatz eingetroffen sein.

+++13:32 Uhr: Ein Bundespolizist verletzt+++

Nach Angaben einer Sprecherin ist ein Bundespolizist verletzt worden. Wie ist noch nicht klar.

+++13:30 Uhr: 10.000 Gegendemonstranten auf dem Ottoplatz+++

Arsch-huh-Sprecher Hermann Rheindorf spricht von mittlerweile 10.000 Teilnehmern, die auf dem Ottoplatz "Flagge gegen Fremdenfeinlichkeit zeigen". Die Polizei spricht hingegen von 4500 Demonstranten. Auf dem Ottoplatz mischen sich die bürgerlichen Demonstranten und Linksautonomen, auch ein schwarzer Block ist darunter. Die Polizei ist sehr präsent. Die Sonne kommt raus aus auf dem Ottoplatz. Um 13. 30 Uhr spielt die Microphone Mafia mit den Höhnern. Ab 14.45 Uhr spielt die Band Erdmöbel. Ab 16 Uhr spielen die Bands Cat Ballou und Kasalla. Den Abschluss machen gegen 17 Uhr Brings. Die Polizei teilt mit, dass der Ottoplatz für Demonstranten auch am Nachmittag noch erreichbar ist.

+++13:28 Uhr: Polizei: 500 Teilnehmer bei „Hogesa“ am dem Barmer Platz+++

Laut einer Sprecherin der Bundespolizei sind etwa 500 Teilnehmer zur rechten „Hogesa“-Demo auf den Barmer Platz gekommen. Weitere sollen derzeit nicht auf der Anreise sein.

+++13:26 Uhr: 90 Rechte versammeln sich am Hauptbahnhof+++

Rund 90 Rechte haben sich am Hauptbahnhof versammelt. Die Polizei will sie zum Barmer Platz eskortieren. Teilweise sollen die „Hogesa“-Teilnehmer stark alkoholisiert sein.

+++13:22 Uhr: Agressive Stimmung in Deutz+++

Die Stimmung am Deutzer Bahnhof ist aggressiv. Bilder vom Barmer Platz und der Umgebung zeigt unser Video:

+++13:20 Uhr: Gleise bleiben gesperrt+++

Die Gleise 9 und 10 am Deutzer Bahnhof bleiben gesperrt. Die Polizei will so aufeinandertreffen der beiden Seiten verhindern.

+++13:18 Uhr: Polizei durchsucht „Hogesa“-Teilnehmer+++

Die Polizei will offenbar Überraschungen vermeiden: Die Teilnehmer der „Hogesa“-Demo werden engmaschig durchsucht und kontrolliert.

+++13:15 Uhr: Bilder aus dem Netz+++

Kurz vor dem Aufmarsch der „Hogesa“ wimmelt es in Köln nur so von Polizisten. Bereits am Morgen war das Knattern von Hubschraubern zu hören, Polizeifahrzeuge stehen überall. Hier sammeln wir Bilder aus dem Netz.

+++13:10 Uhr: Journalist flüchtete vor Demonstranten auf Gleise+++

Ein freier Fotograf musste offenbar gerade vor „Hogesa“-Demonstranten auf die Gleise am Deutzer Bahnhof flüchten. Polizisten aus Bayern wollten danach, dass er 25 Euro Strafe zahlt.

+++12:56 Uhr: 1.000 „Hogesa“-Teilnehmer auf Barmer-Platz+++

Geschätzt sind 1.000 Teilnehmer der rechten „Hogesa“-Demonstration sind jetzt auf dem Barmer Platz. Vereinzelt wird Feuerwerk gezündet.

+++12:54 Uhr: Deutzer Bahnhof gesperrt+++

Der Deutzer Bahnhof ist gesperrt. Geschätzt 1000 rechte Demonstranten befinden sich derzeit auf dem Barmer Platz. Die rund 6000 Demonstranten gegen Rechtsextremismus und Gewalt sind über die Brücke marschiert und haben den Ottoplatz in Deutz erreicht. Die vorderste Reihe trägt ein Transparent: "Wir stellen uns quer".

+++12:46: Zunehmende Aggresionen der Rechten+++

Die rechten Demonstranten gebärden sich zunehmend aggressiv. Sie bedrohen auch Journalisten, vor allem Kameraleute. Am Ausgang Nord am Deutzer Bahnhof kommt es kurzzeitig zum Tumult.

+++12:43 Uhr: 280 Rechte aus Dortmund kommen an+++

Die Hogesa-Demonstranten werden jetzt von der Polizei durch Drängelgitter in die Zelte geleitet und dort auf Wafffen und Alkohol hin durchsucht, bevor sie auf den Barmer Platz dürfen. Gerade kommen 280 rechte Demonstranten aus Dortmund an. Dortmund ist eine der Hochburgen für Rechtsextreme in Nordrhein-Westfalen.

+++12:42: Unruhe in Zug+++

Die Hohenzollernbrücke ist für Fußgänger in Richtung Deutz komplett gesperrt. Eine Regionalbahn 25 steckt auf der Hohenzollernbrücke fest. Die Schaffnerin in der Bahn gibt durch, dass die linken Demonstranten zwei rechte Demonstranten auf die Gleise geschubst hätten, die dann verletzt abtransportier worden seien. Im Zug macht sich Unruhe breit. Die Schaffnerin gibt an, dass die Menschen im Zug möglicherweise bis zum Ende der Kundgebung im Zug bleiben müssen. Die Reisenden sind ungehalten. Viele von ihnen wollen zum Fußball nach Dortmund, die meisten aber zur Demonstration. Die Schaffnerin sagt: "Zur Not müssen Sie den Nothalt betätigen. Dann werden Sie sofort von der Polizei kassiert."

+++12:41 Uhr: Linke Demonstranten brechen auf+++

Am Heumarkt setzen sich rund 5000 Demonstranten in Bewegung. Zahlreiche Initiativen haben zu der Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und rechtsextreme Gewalt aufgerufen. Ihr Ziel: Ottoplatz. Dorthin hat sich das Kulturfest Birlikte verlagert, das ursprünglich am Eigelstein und im Kunibertsviertel stattfinden sollte.

+++12.36 Uhr: Randale am Gleis+++

Die Polizei räumt Gleis 10. Es gibt heftige Randale.

+++ 12.22 Uhr: Verletzte Demonstranten am Deutzer Bahnhof+++

Das Gleise 8 wird geräumt, einige Hogesa-Demonstranten sind verletzt worden sind. Auf dem Ottoplatz ist bislang wenig los. Auf dem Heumarkt treffen sich Demonstranten, die in den nächsten Minuten zum Ottoplatz über die Brücke ziehen werden. Sie fordern auf Plakaten unter anderem ironisch: "Mehr Bildung für Nazis".

+++ 12.20 Uhr: Mehr als 1.000 versammeln sich auf dem Heumarkt+++

Mehr als 1.000 Teilnehmer bei „Köln stellt sich quer“ auf dem Heumarkt. Gegen 12.45 Uhr soll der Zug zum Otto-Platz beginnen.

+++12:18 Uhr: Rangeleien am Bahnsteig+++

Die Sitzblokade am Deutzer Bahnhof wird von der Polizei aufgelöst. Die Demonstranten skandieren: „Deutsche Polizisten schützen die Faschisten.“ Die Gleise 9 und 10 sind blockiert. Nach und nach kommen immer mehr „Hogesa“-Teilnehmer an. Sie werden vom Rest der Sitzblockade mit „Nazis raus-“-Rufen empfangen. Es gibt Rangeleien zwischen Polizisten und Demonstranten am Bahnsteig.

+++12:12 Uhr: Zug mit Gegenständen beworfen+++

Eine Schaffnerin des RB25 erzählt: Linke sollen zwei Rechte auf die Gleise geschubst haben, sodass diese verletzt abtransportiert werden mussten. Außerdem hätten Gegendemonstranten einen Zug mit Gegenständen beworfen.

+++12:01 Uhr: Sitzblockade wird aufgelöst+++

Die Polizei hat begonnen, die Sitzblockade im Deutzer Bahnhof aufzulösen.

+++12:00 Uhr: Deutzer Brücke für größere Gruppen gesperrt+++

Die Deutzer Brücke ist für größere Gruppen gesperrt. Offenbar sind auch die Gleise 7 und 8 gesperrt. Auch berittene Polizei ist im Einsatz.

+++11:53 Uhr: Gleise am Deutzer Bahnhof überfüllt+++

Am Barmer Platz transportiert ein Kran einen Glascontainer weg, der dort offensichtlich vergessen wurde. Die Polizei hat offenbar Angst, dass Demonstranten den Inhalt des Glascontainers leeren könnten, um mit Glasflaschen zu werfen. Derzeit kommen keine Züge in den Bahnhof Deutz, da Gleis 10 überfüllt ist mit linken Demonstranten. Die Antifa berichtet in ihren Internet-Netzwerken von einer Auseinandersetzung mit Hooligans im Deutzer Bahnhof. Rechte sollen über Gleise geflüchtet sein, deswegen mussten Züge gestoppt werden.

+++11:50 Uhr: Straßenbahnen werden umgeleitet+++

Die Linie 3 und die Linie 4, die über Deutz an der Lanxess-Arena vorbeifahren, werden umgeleitet.

+++11:47 Uhr: Sitzblockade im Deutzer Bahnhof+++

30 linke Demonstranten sitzen im Bahnhof Deutz und blockieren den Ausgang zum Barmer Platz. Auch am Bahnsteig gibt es eine Sitzblockade.

+++11:45 Uhr: Hooligans werden auf Waffen und Pyrotechnik durchsucht+++

Vor dem Zugang zum Barmer Platz stehen Zelte, in denen die Hooligans nach Waffen, Pyrotechnik und Alkohol durchsucht werden. Auf dem Platz selber herrscht derzeit aber noch gähnende Leere.

+++11:25 Uhr: Kein Publikum für „Hogesa“ und „Kögida“+++

Auf dem Barmer Platz wird es heute wohl kein Publikum für die Rechten geben. Die Polizei riegelt den Platz systematisch ab. Allein hier stehen drei Wasserwerfer bereit.

+++11:17 Uhr: Friedensaktivisten vor dem Hauptbahnhof+++

Vor dem Hauptbahnhof beziehungsweise vor dem Dom stehen zwei Friedensaktivisten: Sie haben weiße Fahnen dabei und schnallen sich Schilder um: „Das Mittelmeer wird zum größten Friedhof der Welt, die Würde des Menschen wird nicht mehr geschützt.“

+++11:15 Uhr: Erste Demo-Teilnehmer sammeln sich in Deutz+++

Die ersten Teilnehmer beider Seiten sind in Deutz angekommen. Bisher wurden keine Zusammenstöße gemeldet.

+++11:10 Uhr: Polizei will zwölf Wasserwerfer auffahren+++

Die Polizei fährt in Köln offenbar insgesamt zwölf Wasserwerfer aus ganz NRW auf, allein drei davon auf dem Barmer Platz. Im vergangenen Jahr gab es insgesamt nur drei Stück.

+++10:55 Uhr: Polizei sammelt sich am Auenweg+++

Am Auenweg und Charles-de-Gaulle-Platz sammeln sich Dutzende Einsatzfahrzeuge der Polizei. Auch ein Wasserwerfer ist bereits vor Ort.

+++10:50 Uhr: Erste Geschäfte machen dicht+++

Die ersten Geschäfte im Hauptbahnhof schließen: Die Apotheke ist schon zu. Meister Bock hat seinen Laden verrammelt.

+++10:40 Uhr: Angst vor dem Abend+++

„Wir sind die Friedlichen“, sagt Thomas Laue vom Schauspiel Köln. Er steht auf der Bühne von „Arsch Huh“ auf dem Heumarkt. Erwartet werden mehrere Tausend Besucher. „Wir hoffen dass viele kommen“, sagt er. Er fürchtet nicht, dass heute Vormittag irgendetwas passiert. „Ich habe Angst vor dem Abend“, sagt er. „Wenn die Radikalen in kleinen Gruppen durch die Stadt ziehen.“

+++10:25 Uhr: An diesen Orten finden Gegendemos statt+++

Um 12 Uhr beginnt am Heumarkt mit einer Auftaktveranstaltung die Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Sie wird gegen 12.30 Uhr über die Deutzer Brücke zum Ottoplatz ziehen. Auf einer Bühne vor dem Deutzer Bahnhof gestalten ab 12 Uhr Musiker, Kabarettisten und Vertreter der Initiative „Köln stellt sich quer“ ein Bühnenprogramm. Die Initiative „Köln gegen Rechts“ und andere antifaschistische Gruppen treffen sich am frühen Vormittag an verschiedenen Bahnhöfen.

+++10:20 Uhr: Aktion der Antifa am Samstag +++

Gestern hatte die Antifa bereits eine Kundgebung abgehalten. Rund 2500 Menschen waren dem Aufruf gefolgt. Nach dem Abschluss auf dem Neumarkt kam es zu einigen Rangeleien mit der Polizei.

+++10:05 Uhr: Polizei mit 3500 Beamten im Einsatz+++

Die Polizei erwartet am Sonntag 23.000 Teilnehmer bei den Kundgebungen von „Hogesa“ und „Kögida“ auf dem Barmer Platz sowie den Gegendemonstrationen in Deutz. Die „Hooligans gegen Salafisten“ beginnen ihre Demonstrationen um 14 Uhr, zwei Stunden später ist „Kögida“ am selben Ort am Zug. Das Gericht hatte dafür gesorgt, dass beide Kundgebungen am selben Ort stattfinden.

Gleichzeitig rufen zahlreiche Initiativen gegen Fremdenfeindlichkeit und rechtsextreme Gewalt auf. Das Bündnis „Köln stellt sich quer“ und die AG Arsch huh haben ihre Aktivitäten auch ins Rechtsrheinische verlagert. Das Kulturfest „Birlikte“, das ursprünglich am Eigelstein und im Kunibertsviertel stattfinden sollte, wird nun in ein Bühnenprogramm am Deutzer Bahnhof integriert.

Die Polizei ist mit mehr als 3500 Beamten im Einsatz, um Eskalationen wie im vergangenen Jahr zu verhindern.

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