26.08.2016
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Stadt fordert 18 000 Euro: Schütte klagt gegen Forderung

Sven Schütte, Archäologischen Zone, Köln

Der abberufene Grabungsleiter der Archäologischen Zone, Sven Schütte, will vor Gericht seine Wiedereinstellung erreichen.

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Bause

Köln -

Der abberufene Projektleiter der Archäologischen Zone, Sven Schütte, wehrt sich mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht gegen eine Geldforderung der Stadtverwaltung. Schütte soll seinem Arbeitgeber 18 000 Euro Schadenersatz für entgangene Zuschüsse zahlen.

Nach Auffassung der Verwaltung hatte es der ehemalige Projektleiter versäumt, die nötigen Unterlagen für beantragte Fördergelder innerhalb vorgegebener Fristen beizubringen. Deshalb habe die Stadt einen Teil der bereits gezahlten Landeszuschüsse an die Bezirksregierung zurückzahlen müssen.

Schüttes Anwalt Hubert Minz weist den Vorwurf zurück: „Es gibt keinen Grund für die Forderung der Verwaltung, Herr Schütte hat sich nichts zuschulden kommen lassen.“ Der stellvertretende Pressesprecher des Verwaltungsgerichts, Thomas Krämer, hat den Eingang der Klage gegen den Zahlungsbescheid bestätigt.

In einem weiteren Verfahren klagt Sven Schütte gegen seine im vorigen Monat angeordnete Versetzung. Oberbürgermeister Jürgen Roters hatte dem umstrittenen Grabungsleiter die Aufgabe entzogen, weil er den Erfolg der Archäologischen Zone mit dem Jüdischen Museum gefährde.

Schütte soll fortan die Grabungsbefunde an der U-Bahn-Baustelle am Heumarkt auswerten. Noch ist offen, wann das Verwaltungsgericht entscheiden wird.


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