25.09.2016
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Kölner Stadt-Anzeiger | Tierischer Alarm: Blutspur und Knochen im Wald
27. January 2013
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Tierischer Alarm: Blutspur und Knochen im Wald

Die Spuren eines erlegten Wildschweins hielt ein Spaziergänger irrtümlich für den Hinweis auf ein Gewaltverbrechen.

Die Spuren eines erlegten Wildschweins hielt ein Spaziergänger irrtümlich für den Hinweis auf ein Gewaltverbrechen.

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Köln -

Eine blutige Schleifspur hat in Porz-Eil am Samstagvormittag für einen Polizeieinsatz gesorgt. Ein Spaziergänger hatte die Spur im Schnee in der Nähe von Gut Leidenhausen entdeckt, neben einem offensichtlich frisch umgegrabenen Stück Erde. Er rief die Polizei, die den vermeintlichen Tatort begutachtete. Die Beamten ermittelten schnell, dass es sich bei dem „Opfer“ um eine elf Kilogramm schwere Wildsau handelte, die in der Nacht zuvor erlegt und zum Fahrzeug des Jägers gezogen worden war.

Eine Straftat gab es also nicht, ebenso wenig wie in Müngersdorf. Dort hatten Zeugen Freitagabend vermeintliche Leichenteile entdeckt und die Polizei gerufen. Am Samstag gab die Gerichtsmedizin Entwarnung: Es handelte sich um Teile eines Hammel-Kadavers, der offenbar achtlos entsorgt worden war. In beiden Fällen betont die Polizei jedoch, wie wichtig die unmittelbare Information durch die Bürger über den Notruf 110 für sie sei. „Dies hilft, Straftaten aufzuklären oder sogar zu verhindern“, so ein Polizeisprecher. (bls)