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Urteil: 1. FC Köln verliert vor Gericht

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Spieler Milivoje Novakovic (Archivbild) Foto: picture alliance / augenklick/fi
Eine Zivilkammer des Kölner Landgerichts hat den 1. FC Köln zur Zahlung von 120.000 Euro verurteilt. Gezahlt werden muss das Geld an jene Beraterfirma, die Novakovic einst an den Bundesligaklub vermittelte. Der Verein kündigte Rechtsmittel an.  Von
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Sportlich spielt Milivoje Novakovic seit einem Jahr keine Rolle mehr beim 1. FC Köln, Kosten verursacht der Spieler aber immer noch. Eine Zivilkammer des Kölner Landgerichts hat den klammen FC zur Zahlung von 120.000 Euro verurteilt – an jene Beraterfirma, die den inzwischen 34 Jahre alten Novakovic einst an den Bundesligaklub vermittelt hatte. Der Verein kündigte am Dienstag Rechtsmittel gegen das Urteil an.

Bei der Vertragsverlängerung des Stürmers 2011 bis zum Sommer 2014 hatte sich die Schweizer Firma Primesports International AG angeblich eine Provision in Höhe von 360.000 Euro zusichern lassen. Der FC wollte die Summe in drei Raten à 120.000 Euro abstottern.

FC wollte zweite Rate nicht zahlen

Die erste Rate bezahlte der Klub vereinbarungsgemäß, die zweite Rate, die für die kürzlich abgelaufene Saison 2012/2013 fällig gewesen wäre, allerdings nicht. Denn – so die Begründung des Vereins – Novakovic sei im August 2012 an den japanischen Club Omiya Ardija abgegeben worden, bei dem er bis heute auf Leihbasis spielt. Primesports akzeptierte diese Auslegung der Honorarvereinbarung nicht und klagte die ausstehende Rate ein.

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Das Landgericht folgte am Dienstag der Auffassung der Beraterfirma. „Es liegt ein gültiger Lizenzspielervertrag des Spielers mit dem 1. FC Köln vor“, begründete ein Gerichtssprecher. Durch die Ausleihe nach Japan ruhe dieser Arbeitsvertrag zwar, er sei aber nach wie vor bindend. Eine Aussetzungsvereinbarung gibt es nicht. Nur wenn Novakovic den 1. FC Köln definitiv verlassen würde, wäre keine Provision mehr fällig. Der Richter ließ durchblicken, die Bestimmungen zu Transfers und Spielerausleihen bei der Deutschen Fußball Liga seien „etwas unglücklich“ geregelt, es bleibe eine Unwägbarkeit.

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