Die Stadtverwaltung will 250 000 Euro für ein Gutachten zur besseren Vermarktung von Veranstaltungsstätten ausgeben. Es sei „dringend erforderlich, alle im Veranstaltungsbereich tätigen städtischen Gesellschaften auf den Prüfstand zu stellen und auf mögliche Optimierungen hinsichtlich der Vermarktung städtischer Veranstaltungsressourcen zu untersuchen“, heißt es in einer Beschlussvorlage für den Finanzausschuss. Genannt werden die Messegesellschaft, die Köln-Kongress GmbH, die Sportstätten GmbH als Betreiberin des Rhein-Energie-Stadions und die Köln-Tourismus GmbH.
Der Messe- und Veranstaltungsort Köln gewinne immer mehr an Bedeutung. Es sei zu prüfen, ob in den städtischen Unternehmen „unnötige Doppelstrukturen bestehen, die durch eine Neuordnung oder Bündelung der Geschäftsfelder vermieden werden können“, schreibt die Verwaltung. Aufgrund des vielschichtigen Sachverhaltes und der großen finanziellen Auswirkungen „ist die Einbindung eines externen Beraters erforderlich – von der Verwaltung ist eine Untersuchung in derartigem Umfang in personeller Sicht nicht leistbar“. Die Kostenschätzung beruhe auf Erfahrungswerten, das Rechnungsprüfungsamt befürworte die Auftragsvergabe. Der Finanzausschuss soll am kommenden Montag über den Vorschlag abstimmen. (adm)



