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Vom Heiligen Grab: Ritterorden feierte Investitur

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Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem feierte an diesem Wochenende in Köln seine sogenannte Frühjahrsinvestitur:  Foto: Peter Rakoczy
An diesem Wochenende feierte der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem seine sogenannte Frühjahrsinvestitur. Höhepunkt war eine Messe am Samstagnachmittag im Dom, bei der etwa 1000 Mitglieder und Gäste erwartet wurden.
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Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem feierte an diesem Wochenende in Köln seine sogenannte Frühjahrsinvestitur: Von der Marzellenstraße zogen die weiß gewandeten Ritter des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem bis zum Dom. Dort fand eine Festmesse mit dem Münchener Erzbischof Kardinal Reinhard Marx statt. Der feierliche Gottesdienst war der Höhepunkt der Frühjahrsinvestitur. Dabei wurden am Samstagnachmittag insgesamt 22 Ritter, sieben Frauen, drei Priester und ein Diakon neu in den Orden aufgenommen. Die Leitung des päpstlichen Laienordens – die Ritter tragen zu besonderen Anlässen weiße Mäntel mit rotem Jerusalemkreuz – erwartete mehr als 1000 Mitglieder und Gäste. Weltweit zählte der 1868 gegründete Orden nach eigenen Angaben mehr als 28.000 Mitglieder, rund 1400 sind es in der deutschen Statthalterei.

Soziales Engagement

Die Gemeinschaft hat es sich nach den Worten des deutschen Statthalters Heinrich Dickmann zur Aufgabe gemacht, die Christen im Heiligen Land – in Israel, Palästina und Jordanien – zu unterstützen: religiös, sozial, kulturell. Mit den Beiträgen und Spenden der Mitglieder werden laut Dickmann Bau und Instandhaltung von Kirchen gefördert, außerdem Kindergärten, Schulen mit christlichen, jüdischen und muslimischen Schülern, Universitäten, Krankenhäuser, Altenheime oder das Priesterseminar in Beit Jala. Aus einem Sozialfonds werden unter anderem die Kosten für medizinische Versorgung von Bedürftigen übernommen. Die deutsche Statthalterei, die ihren Sitz in der Kölner Kirche St. Andreas hat, stellt pro Jahr insgesamt rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. (map/ksta)

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