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Wochenrückblick: Glück, wo man hinschaut

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Der Papst dankte den Kölner Kindern mit einem persönlichen Segen. Foto: Siciliani/Kindermissionswerk
Das war sie also: Die erste Woche des Jahres 2013. Und es ist viel passiert. Da will man nicht die negativen Dinge durchkauen. Vor allem aber startet das neue Jahr mit einer gesunden Portion Glück - in vielerlei Hinsicht.  Von
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Die erste Woche des Jahres war das also. Die Weihnachtstage klingen nach, die guten Vorsätze sind noch nicht vergessen – bis dato gute Stimmung. Da hat man absolut keine Lust, die negativen Dinge aus Kalenderwoche eins – die es natürlich auch gegeben hat – noch einmal durchzukauen.

Unsere Silvesterausgabe machte den positiven Einstieg denn auch leicht mit der Schlagzeile „Mitternacht endet das Monopol“ – das der Bezirksschornsteinfeger nämlich. Die werden sich zwar nicht freuen, aber man kann doch mal um die Ecke denken und frohlocken: Schornsteinfeger sind nun nicht mehr allein fürs Glück zuständig, Glücksschwein, Glücksklee, Glückskekse, Glückspilze und Konsorten haben jetzt ein Wörtchen mitzureden.

Und folglich hat es in der Stadt eine Menge Glück gegeben. Etwa das jenes ehemaligen Ein-Euro-Jobbers, dem der Sprung aus der Sozialhilfe in einen festen Job als angestellter Parkpfleger am Malteser Krankenhaus gelungen ist. Richtig glücklich dürften auch etliche Rhein-Anlieger gewesen sein, als sie lasen „Der Wasserstand sinkt wieder“ – weg mit den Schutzwänden also und die Möbel von der Decke abseilen.

Von glücklichen Kindern

Und dann erst die Zeitung am Mittwoch, einen Tag nach Neujahr. Die Bläck Fööss haben in der Lanxess-Arena ihr traditionelles Konzert gegeben und verkünden dort offiziell: „Wir machen weiter“. So richtig war zwar nie die Rede davon gewesen, dass die Band aufhören würde, aber es kann ja nicht schaden, da mal was festzuklopfen. Auch hier: glückliches Aufatmen bei den Fans. Zu diesem Zeitpunkt schwelgten Alexandra und Jörg Bloy schon im größten Glück, das einen ereilen kann: Nachwuchs-Anna hatte aus dem Kreißsaal heraus das Licht der Feuerwerksraketen erblickt – alles gesund und munter, das Neujahrsbaby war da.

Apropos Kinder. Drei kölsche Pänz dürften besonders glücklich gewesen sein. Hatten sie doch nach Rom zum Papst fliegen können und im Petersdom als Heilige Drei Könige hautnah seinen persönlichen Segen empfangen dürfen. Und Glück hatten natürlich auch Jan und Griet, die beim Stromausfall in der Altstadt einen Trupp Fackelträger dabei hatten.

Tja, und dann war da noch der Lkw-Fahrer, der wegen zu viel Promille den Führerschein losgeworden war und nun den Idiotentest dermaßen dämlich gefälscht hatte, dass er sofort aufgeflogen war. Da hat wohl ganz Köln ausgesprochen Glück gehabt.

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