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Zensus: Köln bleibt Millionenstadt

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Köln ist eine Millionenstadt. Das ergab der Zensus 2011. Foto: dapd
Nun ist es offiziell und von höchster Ebene bestätigt: Köln ist eine Millionenstadt. Das ergab die Auswertung des Zensus 2011, einer bundesweiten Auszählung der Statistischen Ämter der Bundes und der Länder.  Von
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Nun ist es von höchster Ebene bestätigt: Köln ist eine Millionenstadt. Genau 1013665 Menschen hatten zum Stichtag 31. Dezember 2011 hier ihren Hauptwohnsitz. Das ergab die Auswertung des Zensus 2011, einer bundesweiten Volkszählung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, die nun vorliegt. Die Stadtverwaltung stellte die Kölner Zahlen der Erhebung vor. In Köln wurden 50000 Personen befragt. Außer der Bevölkerungszahl wurden unter anderem auch Daten zur Wohnsituation, Erwerbstätigkeit und Schulbildung erhoben. Die präsentierten Zahlen sind ein erster Teil der abgefragten Themen. Voraussichtlich Anfang kommenden Jahres werden weitere vorliegen.

Die „neue amtliche Einwohnerzahl“ von 1013665 Menschen ergibt sich aus der im Zensus am 9. Mai 2011 ermittelten Zahl von 1005775 plus der vom Land hinzugerechneten Zu- und Wegzüge bis zum 31. Dezember 2011. „Die Zahlen sind für Köln von herausragender Bedeutung“, sagte Stadtentwicklungsdezernent Franz-Josef Höing. Denn die Bevölkerungsmenge ist auch Grundlage für den Finanzausgleich zwischen Kommunen und Ländern. Wenn also eine Stadt mit ihren bislang selbst errechneten Werten stark neben denen des Zensus lag, bekommt sie möglicherweise künftig weniger Zuwendungen. „Wir haben aber eine Punktlandung gemacht“, sagte Maria Kröger, Leiterin des Amts für Stadtentwicklung. Köln hatte – wie fast jede bundesdeutsche Stadt – mit zu vielen Einwohnern kalkuliert: rund 3000.

Andere Städte hatten hier eine deutlich schlechtere Bilanz. Düsseldorf etwa rechnete bislang mit etwa 13000 Einwohnern zu viel, Berlin gar mit mehr als 100000. Welche Auswirkungen dies auf Ausgleichszahlungen zwischen den Kommunen hat, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch ungewiss, erklärte Kröger. Für Köln brachten die Ergebnisse des Zensus 2011 also keine großen Überraschungen in Sachen Einwohnerzahl, sagte Höing: „Unsere Statistiken sind also sattelfest.“

Erfreulich auch die Entwicklung am Wohnungsmarkt. Bislang ging die Verwaltung davon aus, dass es in Köln 541692 Wohnung gibt. Laut Zensus sind es aber etwa 6000 mehr. Zudem haben überdurchschnittlich viele Kölner hohe Schulabschlüsse. 44 Prozent besitzen die Fachhochschul- oder Hochschulreife. Der NRW-Durchschnitt liegt bei 30 Prozent, der gesamtdeutsche bei nur 28 Prozent. 46,2 Prozent der Deutschen und 31,2 Prozent der Ausländer Kölns haben die höchste Schulbildung. Jedoch haben 30 Prozent der Ausländer gar keinen Abschluss (Deutsche: 5,2 Prozent).

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