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Zirkus-Unfall: Flic Flac gibt Entwarnung

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Beim Zirkus Flic Flac hat sich am Mittwoch ein Unfall ereignet. Foto: Arton Krasniqi, KSTA
Nach dem Trainingsunfall beim Zirkus Flic Flac in Köln am Mittwochnachmittag gibt das Unternehmen Entwarnung: Die verunglückten Motorradfahrer, die im „Globe of Speed“ crashten, seien nicht so schwer verletzt wie zunächst befürchtet.
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Nach dem schweren Unfall beim Zirkus Flic Flac, der sich am Mittwoch bei einer Trainingseinheit ereignete, geben die Verantwortlichen Entwarnung. Auf der Homepage des Artistik-Unternehmens heißt es, es habe bereits am Mittwochabend eine erste Entwarnung gegeben: „Die beiden verletzten Motorradfahrer sind trotz einiger Blessuren wohlauf.“

Beim Training der „Pinillomotos-Truppe“ im „Globe of Speed“, in der neun Biker gleichzeitig durch die Eisenkugel mit einem Durchmesser von 6,50 Metern rasen, hatte einer der Motorradakrobaten die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und einen Massencrash ausgelöst. Zunächst hatte es geheißen, einer der Artisten sei dabei lebensgefährlich verletzt worden. Fünf weitere Fahrer hätte ebenfalls teils schwere Blessuren davongetragen.

Für Irritationen hatte gesorgt, dass die Abendvorstellung von den Verantwortlichen anschließend nicht abgesagt wurde. Bei der Show traten laut „Express“ fünf der Akrobaten bereits wieder auf - es gab keinerlei Zwischenfälle.

Der Zirkus seinerseits zeigt sich in der Stellungnahme irritiert, dass von lebensgefährlichen Verletzungen des einen Artisten die Rede war. „Der Biker, der angeblich mit dem Tode ringen soll, hat eine Platzwunde am Kopf und eine Gehirnerschütterung. Er wird wohl bald wieder auf den Beinen sein“, schildern die Zirkus-Verantwortlichen ihre Sichtweise und kritisieren die Darstellung der Polizei.

Mehrere Unfälle in der Vergangenheit

Der Vorfall vom Mittwoch ist nicht der erste Unfall bei Flic Flac und speziell im „Globe of Speed“. Im August 2006 krachte es zweimal innerhalb von nur drei Tagen. Ursache waren zunächst ein geplatzter Motorradreifen, dann wohl menschliches Versagen. Bei der Weihnachtsshow 2011 in Dortmund kam es erneut zu einem Unfall in der Todeskugel. Zwei Fahrer hatten sich berührt, waren gestürzt und brachten fünf weitere Kollegen zu Fall. Ein verletzter Fahrer musste mit Prellungen einige Tage pausieren.

Ebenfalls bei einem Unfall in Dortmund am 14. Januar 2012 wurden zwei kolumbianische Motorradartisten an den Beinen verletzt. (cm, NR)

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