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DEL-Derby: Starker Endspurt der Kölner Haie

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KEC-Stürmer Christopher Minard setzt sich durch. Foto: Rainer Dahmen
Im Derby gegen die Düsseldorfer EG legten die Kölner Haie einen Fehlstart hin und gerieten schnell mit 0:2 in Rückstand. Doch die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp steckte nicht auf und triumphierte am Ende beim rheinischen Rivalen.
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Düsseldorf

Die Kölner Haie haben auch das dritte rheinische Derby der DEL-Saison 2012/13 gegen die DEG gewonnen. In Düsseldorf feierte die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp am Freitagabend einen 3:2 (1:2, 0:0, 2:0)-Sieg. Es war ein hartes Stück Arbeit, der KEC war zwar spielerisch überlegen, Düsseldorf kämpfte jedoch mit leidenschaftlichem Einsatz.

Die Haie waren kurz vor Spielbeginn in Düsseldorf angekommen, da sie ihrem Bus zwei Stunden lang im Stau gestanden hatten. Und sie verschliefen den Start: Thomas Gödtel und Ashton Rome (14.) (3.) schossen die DEG schnell in Führung. Noch vor ersten Pause gelang Mirko Lüdemann das 1:2 (15.). Pech für den KEC: Stürmer Philip Gogulla verletzte sich am Knie – er soll am Samstag genau untersucht werden.

Im zweiten Abschnitt fielen keine Tore, dennoch war viel los auf dem Eis. Die DEG-Profis setzten wie erwartet auf Härte, die Kölner fanden kein Durchkommen, oft standen die Düsseldorfer mit fünf Mann hinten. „Wir brauchen mehr Zug zum Tor“, sagte Haie-Verteidiger Moritz Müller in der zweiten Pause. Er wurde er erhöht: Nathan Robinson spielte in der 43. Minute erst drei Gegenspieler aus und tunnelte dann DEG-Goalie Goepfert – 2:2. Gleich darauf kassierte Marcel Ohmann wegen eines Bandenchecks eine Spieldauer-Strafe, die Haie überstanden die fünf Minuten Unterzahl ohne größere Problem, Düsseldorf war schwach im Powerplay. Der Schwede Daniel Tjärnqvist markierte schließlich nach Pass seines Landsmannes Andreas Holmqvist den verdienten Siegtreffer für die KEC-Profis, die am Ende mehr Kraft hatten als Düsseldorf. (ksta)

Kölner Haie: Aus den Birken – Holmqvist, Tjärnqvist – Müller, Kranjc – Ankert, Lüdemann – Lavallée – Minard, Falk, Gogulla – Tripp, Stephens, Robinson – Weiß, Schütz, Ticar – Ohmann, Classen, Schmidt.

Zuschauer: 10 106. - Schiedsrichter: Schimm, Brill. - Strafminuten: 17 Düsseldorf + Spieldauer Ridderwall/19 Köln + Spieldauer Ohmann + 10 Tripp.

Tore: 1:0 Gödtel (2:18), 2:0 Rome (13:52), 2:1 Lüdemann (14:30), 2:2 Robinson (42:31), 3:2 Tjärnqvist (55:59).

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