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DEL: Haie schlagen Iserlohn mit 3:1

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Jubelnde Haie in der Lanxess-Arena. 
Die Kölner Haie haben die Pleite von Freitag gegen die Eisbären Berlin offenbar gut weggesteckt: Gegen die Iserlohn Roosters gelang vor eigenem Publikum ein souveräner 3:1-Sieg. Die Tore erzielten Breitkreuz und Falk.  Von
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Die Haie-Profis gönnten sich am Sonntag eine vorweihnachtliche Ehrenrunde auf dem Eis. Einige nahmen dazu ihre kleinen Kinder auf dem Arm – ein herziges Bild am Tag vor Heiligabend, die Zuschauer in der Lanxess-Arena applaudierten erfreut. Mit einem 3:1 (1:0, 0:1, 2:0)-Erfolg gegen die Iserlohn Roosters verabschiedeten sich die Kölner in die Weihnachtstage. Ihr Trainer Uwe Krupp war insgesamt „zufrieden mit der Art und Weise“, wie seine Mannschaft aufgetreten sei. „Wir haben genug getan, um ein schwieriges Spiel zu gewinnen“, sagte er weiter. Das war hübsch ausgedrückt, Krupp hätte auch sagen können: Hauptsache gewonnen.

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Der Plan der Haie war dieser: Durch einen guten Auftritt gegen Iserlohn wollten sie den Mantel des Vergessens über ihre schwache Leistung vom Freitag ausbreiten. 1:4 hatten sie gegen Berlin verloren und nicht den Ansatz einer Chance gehabt.

Gutes Ergebnis ohne Balance

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Die Wiedergutmachung glückte aber nur in puncto Ergebnis. Krupps Team fehlte erneut Balance, viele Aktionen waren lässig bis fahrig. Wie es aussieht, macht den Haien der Ausfall der Nationalstürmer Philip Gogulla (Knieverletzung) und Felix Schütz (Rippenprellung) zu sehr schaffen – ihnen fehlt eine eingespielte Sturmreihe und somit ein Stück Durchschlagskraft. Gegen ein stärkeres Team hätte der KEC auch am Sonntag Probleme bekommen, Iserlohn war jedoch ein dankbarer Gegner, der großzügig beste Chancen vergab und keinen Druck im Powerplay zu erzeugen wusste.

Weiß vergibt Penalty

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Haie schenken Fans vorweihnachtlichen Sieg

Vor 14 752 Besuchern, darunter etwa 1000 Iserlohner, begannen die Haie einigermaßen druckvoll.Weiß vergibt Penaltyy In der siebten Minute bekam Alexander Weiß einen Penalty zugesprochen, den er vergab. Schön herausgespielt war der Treffer zum 1:0 (8.), der aufs Konto der vierten Reihe ging. Greg Classen startete ein Solo durch die Mitte, Brett Breitkreuz, der nach einer Gesichtsoperation mit Vollvisier spielt, verwandelte. Der erste Pass war von Jung-Hai Daniel Schmölz (20) gekommen, sein erster DEL-Scorerpunkt.

Im Mitteldrittel stand Kölns Torhüter Danny aus den Birken häufig im Brennpunkt. Das Defensivspiel der Kölner war nun riskant bis lebensgefährlich. Aus den Birken zeigte starke Paraden gegen Michael Wolf (29.) und Tobias Wörle (33.), die jeweils allein auf ihn zugestürmt waren. KEC-Angreifer Andreas Falk hatte kurz zuvor nach einem Unterzahl-Konter nur den Pfosten getroffen.

Zu ihrem ersten Powerplay kamen die Kölner erst in der 36. Minute, es war eine 4:3-Überzahl. Die Sache ging jedoch nach hinten los. Verteidiger Andreas Holmqvist verlor den Puck erst an der blauen Linie. Mit einem halbherzigen Klärungsversuch legte der Schwede dann für Wolf auf, der Nationalspieler nutzte diesmal die Chance, es stand in der 38. Minute 1:1.
Auch am Freitag hatten die Haie einen Unterzahltreffer kassiert, der für die Eisbären tätige NHL-Star Daniel Brière hatte den KEC ausgespielt. Und fast wäre ein weiterer hinzugekommen. Gleich nach dem 1:1 konnte Wolf noch einmal durchstarten – Aus den Birken hielt jedoch.

Am Ende rissen sich die Haie wieder einigermaßen zusammen. Falk hatte eine Vielzahl von Chancen und verwertete schließlich einen eigenen Abpraller zum 2:1 (43.). Gewonnen hatten die Kölner damit aber noch nicht, die Partie war weiterhin offen. Erst als die Roosters am Ende ihren Keeper Sébastien Caron vom Eis nahmen, traf Breitkreuz ins leere Tor zum 3:1 (59.). „Ich freue mich natürlich, dass ich zwei Tore gemacht habe“, sagte Breitkreuz, „das wichtigste ist aber, dass wir gewonnen haben.“

Über Weihnachten haben die Haie frei. Am Freitagabend (19.30 Uhr) empfangen sie die Krefeld Pinguine mit NHL-Star Christian Ehrhoff in der Lanxess-Arena.

Kölner Haie: Aus den Birken – Kranjc, Müller – Tjärnqvist, Holmqvist – Lüdemann, Ankert – Lavallée – Ticar, Stephens, Tripp – Robinson, Falk, Minard – Ohmann, Weiß, Riefers – Schmölz, Classen, Breitkreuz.

Zuschauer: 14 752.

Schiedsrichter: Schimm, Rohatsch (Waldkraiburg/Lindau).

Strafminuten: Köln 10/Iserlohn 10.

Tore: 1:0 Breitkreuz (7:03), 1:1 Wolf (37:11), 2:1 Falk (42:53), 3:1 Breitkreuz 3:1 (58:30).

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