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DEL: Kölner Haie bauen Serie aus

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Straubings Torwart Jason Bacashihua mag nicht zuschauen, wenn die Kölner Haie jubeln. Foto: Rainer Dahmen
Die Siegesserie der Kölner Haie hält an: Am Sonntagnachmittag gelang dem KEC im Heimspiel gegen die Straubing Tigers ein 5:3-Sieg. Mirko Lüdemann absolvierte als erster deutscher Profi sein 1000. DEL-Spiel - ein gelungenes Jubiläum.  Von
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Köln

Mirko Lüdemann sah abgekämpft, aber glücklich aus „Es war schon schön, von den Zuschauern so gefeiert zu werden“, sagte der Haie-Profi nach seinem 1000. Spiel in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), das für ihn und seine Teamkollegen erfreulich verlaufen war. Die Kölner besiegten die Straubing Tigers am Sonntag in der Lanxess-Arena mit 5:3 (1:1, 2:1, 2:1) und feierten den fünften Erfolg hintereinander. Bei noch vier ausstehenden Partien können die Kölner Haie nur auf den zweiten Tabellenplatz abrutschen.

Mirko Lüdemann (Bildmitte) wurde dabei von Udo Kießling (l.) und DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke geehrt.
Mirko Lüdemann (Bildmitte) wurde dabei von Udo Kießling (l.) und DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke geehrt.
Foto: Rainer Dahmen

Trainer Uwe Krupp freute sich über eine „ordentliche Leistung“ seiner Profis – und bemerkte: „Straubing ist ein unangenehmer Gegner, sie kämpfen um jeden Zentimeter.“ Vor der Partie hatten KEC-Legende Udo Kießling und DEL-Chef Gernot Tripcke Lüdemann geehrt. Der 39-jährige Jubilar bekam ein Trikot mit der Rückennummer 1000 und viel Applaus vom Publikum. Danach sah man jedoch keine freundlichen Akte mehr.

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Obwohl die Haie ihr viertes Spiel innerhalb einer Woche absolvierten, hatten sie viel Energie – und die brauchten sie auch. Die Straubinger kämpfen noch um einen Platz in den Vor-Playoffs und gingen entschlossen zur Sache. Es entwickelte sich kein schönes, aber turbulentes Spiel.

In ihrem dritten Überzahlspiel gingen die Kölner in Führung, sie merkten es erst aber gar nicht: Felix Schütz hatte den Puck von rechts vor den Straubinger Kasten gespielt, Daniel Tjärnqvist schoss aufs Tor. Niemand jubelte, denn Puck lag nicht ihm Tor. Der Schiedsrichter zeigte aber einen Treffer für Köln an. Zurecht: Die Scheibe war erst über die Linie gerutscht, hatte das Tor unter der hinteren Begrenzung wieder verlassen.

Womöglich verwirrte der kuriose Treffer die KEC-Profis, sie passten danach jedenfalls nicht auf. Die Folge war das 1:1 durch Carsen Germyn (16.). Torjäger Chris Minard (29.), der neuerdings wieder in jedem Spiel punktet, und Greg Classen (38.) brachten die Haie im Anschluss 3:1 in Führung. Kurz vor Ende der zweiten Pause erzielte aber Karl Stewart im Powerplay das 3:2 für die Gäste.

Hektische Schlussphase

Im Schlussabschnitt ging es hektisch hin und her. Man sah auf beiden Seiten viele Abspielfehler und vergebene Torchancen. Nachdem Schütz in der 57. Minute nach einem Konter das 4:2 gelungen war, schienen die Haie den Sieg sicher zu haben. Die wackeren Straubinger gaben aber nicht auf, 37 Sekunden vor Ende verkürzte Blaine Down auf 4:3. Alex Weiß traf schließlich vier Sekunden vor der Schlusssirene zum 5:3 ins leere Tor.

Krupp belohnte seine Profis mit zwei freien Tagen, ab Mittwoch bereiten sie sich auf das Spiel gegen Ingolstadt vor (Freitag, 19.30 Uhr). Ins Training soll dann auch Star-Angreifer Marco Sturm wieder einsteigen, der sich mit Adduktoren-Problemen herumschlägt. „Ich hoffe, dass ich nächstes Wochenende spielen kann“, sagte der 34-Jährige.

Kölner Haie: Aus den Birken – Lüdemann, Ankert – Tjärnqvist, Holmqvist – Kranjc, Müller – Krupp -Ticar, Falk, Minard – Robinson, Stephens. Tripp – Gogulla, Schütz, Ohmann, Classen, Riefers.

Zuschauer: 12 241.

Schiedsrichter: Bauer, Sicorschi.

Strafminuten: Köln 10/Straubing 10.

Tore: 1:0 Tjärnqvist (13:55), 1:1 Germyn (15:29), 2:1 Minard (28:03), 3:1 Classen (37:35), 3:2 Stewart (39:19), 4:2 Schütz (56:55), 4:3 Down (59:23), 5:3 Weiß (59:56).

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