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DEL-Playoffs: Haie wollen die Vorentscheidung

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Belagerung vor dem Straubinger Tor. Foto: Rainer Dahmen
Die Haie treten im vierten Viertelfinalspiel in Straubing an. Sollte den Haien der erste Auswärtssieg glücken, könnten sie schon am Donnerstag im Heimspiel mit einem vierten Sieg den Halbfinal-Einzug perfekt machen.  Von
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Eisstadion am Pulverturm heißt die 1967 erbaute Halle, in der die Straubing Tigers ihre Spiele austragen. Es scheint ein spezieller Ort zu sein, das Heimteam wird dort allem Anschein nach regelmäßig mit enormen Kräften versorgt – wie die Kölner Haie zu berichten wissen. „Straubing ist zu Hause eine andere Mannschaft, ein ganz gefährlicher Gegner“, sagt KEC-Trainer Uwe Krupp. Stürmer Nathan Robinson konkretisiert: „Es ist nicht einfach, dort zu spielen. Das Publikum gibt dem Gegner viel Energie.“

Und zwar besonders dann, wenn das Stadion mit 5800 Zuschauern ausverkauft ist, wie es am Dienstag (19.30 Uhr) der Fall sein wird, wenn die Haie dort im vierten Spiel der Playoff-Viertelfinal-Serie gegen Straubing antreten. 2:1 führt der KEC in der Serie „Best of 7“. Bei ihrem 5:0-Heimsieg am Sonntag hatten Krupps Profis den Gegner zwar im Griff, am Freitag hatten sie jedoch mit 2:5 in Straubing verloren. „Wir haben da zu viele Strafzeiten genommen und uns das Leben selbst schwer gemacht“, meint Krupp.

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Und natürlich hofft er, dass seine Spieler am Dienstag nicht wieder die Nerven verlieren. Robinson ist fest entschlossen, es besser zu machen: „Wir müssen bei unserer Linie bleiben und einfaches Eishockey spielen. Dann haben wir eine gute Chance.“ Sollte den Haien der erste Auswärtssieg glücken, könnten sie schon am Donnerstag im Heimspiel (Lanxess-Arena, 19.30 Uhr) mit einem vierten Sieg den Halbfinal-Einzug perfekt machen. Aber so weit wollen die Kölner nicht denken, denn: „Wer in den Playoffs träumt, der verliert“, meint Krupp und macht sich deshalb keine Gedanken darüber, mit welchem Gegner es für die Haie in einem möglichen Halbfinale weitergehen könnte.

Einen Blick nach Mannheim wirft Krupp aber schon, denn dort ist Überraschendes geschehen. Der Hauptrunden-Erste verlor am Sonntag 0:1 gegen den -Zehnten Wolfsburg und liegt in der Serie mit 1:2 zurück. Und dabei hatten die Mannheimer nach ihrem 3:2-Sieg in der dritten Verlängerung Freitagnacht in Wolfsburg angenommen, das 2:3 im ersten Heimspiel sei nur ein Ausrutscher gewesen.

Kein Powerplay

Die zweite Heimniederlage gegen die Grizzly Adams, die sich erst am letzten Hauptrundenspieltag in die Pre-Playoffs gerettet hatten, zeigte jedoch: Während Wolfsburg schon zur Playoff-Form gefunden hat, befinden sich die Adler in einem Tief. „Es ist mehr eine mentale als eine körperliche Müdigkeit. Unser Spiel ist leider verkrampft und hektisch“, sagt Manager Teal Fowler.

Leistungsträger wie Ken Magowan, Christoph Ullmann und Yanick Lehoux blieben bisher unter ihren Möglichkeiten, das Powerplay funktioniert nicht. „Unsere Schwäche in Überzahl kommt zur falschen Zeit. Das war während der Vorrunde meist unsere Stärke“, findet Trainer Harold Kreis.

Sein Kölner Kollege Krupp glaubt trotzdem noch an die Adler: „Ich denke, die Mannheimer schaffen das noch“, sagt er. Sollte sich Wolfsburg durchsetzen – und die Haie ebenfalls, käme es im Halbfinale zu einem Duell zwischen den beiden Teams.

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