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DEL-Playoffs: Kölner Haie ringen Straubing nieder

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Triumph in Straubing: Die Kölner Haie gehen mit 3:1 in Führung. Foto: Schindler
Mit einem überzeugenden Sieg bei den Straubing Tigers gehen die Kölner Haie in der Best-of-Seven-Serie mit 3:1 in Führung. Damit kann das Team von Trainer Uwe Krupp bereits am Donnerstag den Einzug ins Halbfinale klarmachen.  Von
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Straubing

Die Anreise der Haie verlief holprig. Da es am Dienstag in Straubing geschneit hatte, musste das von den Kölnern gecharterte Flugzeug in Nürnberg landen, die restlichen 150 Kilometer legte das KEC-Team im Bus zurück.

Die Haie-Profis steckten es locker weg, auf dem Eis des Stadions am Pulverturm zeigten sie am Abend im vierten Spiel des Playoff-Viertefinals gegen die Tigers eine abgeklärte Leistung. Nach 0:1-Rückstand im ersten Drittel mobilisierte die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp viel Energie, feierte einen 6:3-Sieg (0:1, 4:0, 2:2) und ging in der Serie „Best of 7“ mit 3:1 in Führung – und das heißt: Falls die Haie die Tigers am Donnerstag in der Lanxess-Arena (19.30 Uhr) erneut besiegen, stehen sie im Halbfinale.

Am Sonntag hatten die Straubinger 0:5 in Köln verloren hatten; sie wollten Wiedergutmachung und kamen wild entschlossen, die spielerisch versierteren KEC-Profis niederzukämpfen, aus der Kabine. Es gelang ihnen, angefeuert von ihren Fans in der mit 5817 Besuchern ausverkauften Halle, die Kölner im eigenen Drittel einzuschnüren. Krupps Profis fiel es in der hitzigen Atmosphäre zunächst schwer, die Contenance zu bewahren.

Kapitän John Tripp musste nach einem Scharmützel mit Alexander Dotzler schon nach 54 Sekunden auf die Strafbank. Die Unterzahl überstanden die Kölner zwar, Sebastian Osterloh erzielte aber nach sechs Minuten mit einem Schuss aus der Mitteldistanz das 1:0, Keeper Danny aus den Birken war die Sicht verdeckt. Die Haie kamen danach aber langsam in die Partie. Im Powerplay hatte Nathan Robinson auch eine schöne Chance, Tigers-Goalie Jason Bacashihua rettete jedoch. Erst im zweiten Drittel fanden die KEC-Profis endgültig zu sich und ihrem Spiel. Wie am Sonntag überrumpelten sie den Gegner mit schnellen Toren, diesmal waren es drei innerhalb von 3:32 Minuten.

In cooler Art erzielte zunächst Nathan Robinson das 1:1, er verlud Bacashihua erst mit einer Körpertäuschung und zimmerte den Puck mit der Rückhand ins Netz (25.). Zwei Minuten später fälschte Chris Minard die Scheibe im Powerplay nach einem Schlagschuss von Daniel Tjärnqvist ins Tor ab. Marcel Ohmann erhöhte kurz darauf bei Unterzahl auf 3:1, er stürmte aufs Tor zu und schoss den Puck unter die Latte. Und als Robinson fünf Minuten vor der zweiten Pause auf 4:1 erhöhte, wurde es ziemlich leise in der Halle.

Die Straubinger waren frustriert, sie gaben aber nicht auf und kämpften bis zum Ende weiter. Nach Felix Schütz’ Treffer zum 5:1 (50.) glückte Whitecotton noch das 2:5 (52.) – und Ondruschka in einer hektischen Schlussphase das 3:5 bei Überzahl (59.), bevor Alex Weiß mit einem Treffer ins leere Tor den 6:3-Endstand markierte.

Kölner Haie: Aus den Birken - Tjärnqvist, Holmqvist - Kranjc, Müller - Lüdemann, Ankert - Krupp - Gogulla, Falk, Minard - Robinson, Stephens, Tripp - Sturm, Schütz, Ticar - Ohmann, Classen, Weiß. – Zuschauer: 5817. – Schiedsrichter: Brill (Zweibrücken), Jablukov (Berlin). – Strafminuten: Straubing 8/ Köln 6. –Tore: 1:0 Osterloh (6:00), 1:1 Robinson (23:32), 1:2 Minard (25:27),1:3 Ohmann (27:04), 1:4 Robinson (35:02), 1:5 Schütz (49:27), 2:5 Whitecotton (51:24), On-druschka 3:5 (58:25), 3:6 Weiß 59:53.

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