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DEL-Playoffs: Kölner Haie stehen im Halbfinale

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Die Kölner Haie jubeln. Foto: dpa
Der erste Halbfinal-Teilnehmer in den DEL-Playoffs steht fest: Die Kölner Haie machten mit dem 2:1 gegen die Straubing Tigers am Donnerstagabend in der Lanxess-Arena alles klar. Die Zuschauer applaudierten dem Team minutenlang.  Von
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Köln

Um viertel nach zehn drehten die Profis der Kölner Haie eine ausgiebige Ehrenrunde auf dem Eis der Lanxess-Arena. Die restlos begeisterten Zuschauer applaudierten minutenlang, die Erleichterung war groß. Durch einen 2:1 (0:0, 1:0, 0:1/1:0)-Erfolg nach Verlängerung gegen die Straubing Tigers zog der KECam Donnerstag  ins Playoff-Halbfinale ein, sie gewannen die Viertelfinal-Serie mit 4:1. Den Siegtreffer markierte Philip Gogulla nach sechs Minuten und 41 Sekunden in der Overtime.

Der Nationalspieler ist Spezialist für entscheidende Treffer. 2008 hatte er in den Playoffs im legendären Marathon-Match im Viertelfinale gegen Mannheim ebenfalls das Siegtor geschossen, damals in der sechsten Verlängerung.  „Das war eine harte Serie“, sagte KEC-Trainer Uwe Krupp. „Wir haben uns heute im Abschluss nicht so erfolgreich. Ich bin sehr froh, dass wir es geschafft haben.“

Wer Gegner des KEC im Habfinale wird, ist noch offen. Sicher ist aber: Die erste Partie findet am nächsten Mittwoch (19.30 Uhr) in der Lanxess-Arena statt. Halbfinale und Finale werden im Modus „Best of 5“ ausgespielt – heißt: Wer drei Spiele gewinnt, ist weiter.

Eine der beliebtesten Playoff-Weisheiten lautet: Der letzte Sieg in einer Serie ist immer der schwerste. Und tatsächlich quälten sich die Haie durch die fünfte Viertelfinal-Partie. Straubing war der erwartet giftige Gegner, der umgehend gefährlich wurde, wenn sich die Kölner Nachlässigkeiten in der  Defensive erlaubten – und das taten sie häufig.

Blendende Leistung

So tauchte Tigers-Stürmer Karl Stewart in der 14. Minute allein vor KEC-Keeper Danny aus den Birken auf, der aber klärte. Überhaupt zeigte der 28-Jährige eine blendende Leistung. Er war der sichere Rückhalt einer Haie-Mannschaft, der im Angriff Feuer fehlte. KEC-Angreifer Felix Schütz hatte aber schon im ersten Abschnitt eine gute Chance.

Und als die Haie in der 25. Minute in Überzahl stürmen durften, legte der Profi aus Erding seinem niederbayerischen Angriffs-Kollegen Marco Sturm das 1:0 auf. Der frühere NHL-Profi bejubelte seinen zweiten Playoff-Treffer.

Im Griff hatten die Kölner den Gegner aber nicht. Die Straubinger tauchten immer wieder gefährlich vor Aus den Birkens Kasten auf. Mit einer Super-Parade gegen Blaine Down bewahrte er sein Team kurz vor Ende des Mitteldrittels vor dem Ausgleich. Den markierte schließlich Hussey in der 52. Minute, er überwand Aus den Birken mit einem schönen Schuss in den Winkel. In einer hektischen Schlussphase drehten die Haie noch einmal auf, trafen aber nicht. So ging die Partie in die Verlängerung, in der Gogulla das 2:1 im Nachschuss markierte.

Krupp gab den Haien zur Belohnung zwei Tage trainingsfrei, ab Sonntag bereiten sie sich auf die nächsten Spiele vor.

Kölner Haie: Aus den Birken – Tjärnqvist, Holmqvist – Kranjc, Müller – Lüdemann, Ankert – Krupp – Gogulla, Falk, Minard – Robinson, Stephens, Tripp – Sturm, Schütz, Weiß – Ohmann, Ticar, Classen. – Zuschauer: 11 843.- Schiedsrichter: Bauer (Nürnberg), Schimm (Waldkraiburg). – Strafminuten: Köln 10/Straubing 12. – Tore: 1:0 Sturm (24:20),1:1 Hussey (51:01), 2:1 Gogulla (66:41)

 

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