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DEL-Playoffs: Kölner Haie verlieren in Straubing

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KEC-Trainer Uwe Krupp beschwert sich beim Schiedsrichter.  Foto: Rainer Dahmen
Für die Kölner Haie wird es in der Viertelfinal-Serie gegen die Straubing Tigers keinen Durchmarsch geben. In einer turbulenten Partie mit vielen Strafzeiten verlor die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp das zweite Spiel deutlich mit 2:5. Am Sonntag steht die dritte Begegnung an.
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Köln

Straubing. Die Kölner Haie haben in Niederbayern einen Rückschlag erlebt. Im zweiten Spiel der Playoff-Viertelfinale-Serie kassierte die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp am Freitagabend eine 2:5 (1:1, 0:0, 1:4)-Niederlage gegen die Straubing Tigers, die damit in der Serie „Best of 7“ auf 1:1 ausgeglichen. Am Sonntag empfängt der KEC die Tigers um 14.30 Uhr zum dritten Viertelfinal-Duell in der Lanxess-Arena.

Es war eine sehr hitzige Partie. Von Beginn an gab es viele Scharmützel und Nickligkeiten, die immer wieder in kleineren oder größeren Kämpfen kulminierten; die Haie gestalteten das Spiel zwei Drittel lang ausgeglichen, gerieten aber am Ende nach Unachtsamkeiten in der Defensive auf die Verliererstraße. Die Straubinger Profis suchten den Kampf, und das gelang den Niederbayern vor 5817 Zuschauer in der eigenen Halle deutlich besser als am vergangenen Mittwoch beim 1:6 in Köln.

Viele Strafen gegen den KEC

Die Schiedsrichter verpassten den Haien allein im ersten Drittel insgesamt zwölf Strafminuten – und Straubing nur zwei. Wie üblich zeigte der KEC gutes Unterzahlspiel, bei fünf gegen drei gelang Straubing allerdings in der zweiten Minute der Führungstreffer. Blaine Down überwand KEC-Keeper Danny aus den Birken mit einem Schuss unter die Latte.

Die Haie ließen sich von dem frühen Rückstand nicht schocken. John Tripp glich noch vor der erstem Pause nach Vorarbeit seines Sturmkollegen Charlie Stephens aus (14. Minute). Es war der dritte Playoff- und der insgesamt siebte Saisontreffer des Haie-Kapitäns gegen die Straubing Tigers.

Hart umkämpftes Mitteldrittel

Das Mitteldrittel war hart umkämpft, bei Gleichzahl waren die Haie zwar überlegen. Die Referees verteilten jedoch wieder viele Strafen, diesmal auf beiden Seiten (Straubing 16, Köln 14).
Der Schlussabschnitt begann ausgeglichen. Nachdem die Kölner sich aber bei vier gegen vier einen kleinen Aussetzer in der Defensive geleistet hatten, tauchte Straubings René Röthke allein vor Aus den Birken auf – und markierte den stürmisch umjubelten Führungstreffer für die Gastgeber.

Krupps Profis versuchten fortan, den Gegner unter Druck zu setzen – ohne Erfolg. Mit dem Publikum im Rücken machten die Gastgeber kurzen Prozess mit dem KEC. Mit einem Doppelschlag erhöhten Alexander Dotzler und Blaine Down innerhalb von 36 Sekunden auf 4:1 (51. Minute). Alex Kranjcs Treffer zum 2:4 in der 58. Minute konterte Straubing umgehend: Röthke gelang anderthalb Minuten später das Tor zum 5:2-Endstand. Das Team der Haie flog gleich nach der Partie heim nach Köln. (ksta)

Kölner Haie: Aus den Birken – Tjärnqvist, Holmqvist – Kranjc, Müller – Lüdemann, Ankert – Krupp – Gogulla, Falk, Minard – Robinson, Stephens, Tripp – Sturm, Schütz, Weiß – Ohmann, Ticar, Classen.

Zuschauer: 5817

Schiedsrichter: Schimm (Waldkraiburg), Bauer (Nürnberg)

Strafminuten: Straubing 24/Köln 30.

Tore: 0:1 Down (1:37), 1:1 Tripp (13:30), 2:1 Röthke (43:12).3:1 Dotzler (50:23), 4:1 Down (50:59), 4:2 57:07 Kranjc, 5:2 Röthke (58:39)

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