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DEL-Playoffs: Starker Auftakt für die Kölner Haie

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Die Kölner Haie haben einen guten Start in die Playoffs hingelegt.  Foto: dpa
Gelungener Playoff-Start für die Kölner Haie: Erst nach einem frühen Rückstand fand der KEC gegen die Straubing Tigers ins Spiel. Am Ende durfte das Team von Trainer Uwe Krupp ein hohen Heimerfolg feiern. Marco Sturm gelang zudem sein erstes Tor.  Von
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Köln

Haie-Trainer Uwe Krupp hat vor der Viertelfinal-Serie gegen Straubing bei der Geschäftsleitung vorgesprochen und Erfolg gehabt: Sein Team darf die weiten Reisen nach Straubing mit dem Flieger absolvieren und muss nicht stundenlang im Bus sitzen. Fliegen ist teurer, aber als Investition in die   Chancen und Ziele des KEC in dieser  Saison gedacht. Immerhin gelang den Kölnern der Start in die Serie auf eigenem Eis sehr überzeugend. Und so besteht nach dem 6:1 (2:1, 1:0, 3:0) am Mittwoch  weiter die Möglichkeit, dass der Klub in der best-of-seven Serie mit nur zwei  Reisen nach Bayern auskommt. „Wir haben  ein ordentliches Spiel gemacht. Aber wir sind auf eine lange Serie vorbereitet“, sagte Krupp.

Zu den Fragen vor dem ersten Playoff-Spiel gehörte die, wie die Kölner die zehn Tage des Wartens verkraftet hätten, während  ihr Gegner mit einer kurzen Pre-Playoff-Serie gegen Augsburg (2:0) im Rhythmus geblieben war. Tatsächlich startete Köln, wieder mit dem zuletzt angeschlagenen  Danny Aus den Birken im Tor, ein bisschen langsam. Das 0:1 durch Matt Hussey, erzielt bei Überzahl der Gäste (4.), funktionierte jedoch als Weckruf.  Dem Treffer folgte ein äußerst turbulentes Drittel, das in punkto Tempo und Aggressivität gleich den Unterschied zur DEL-Hauptrunde klar machte. 

Früher Rückstand für den KEC

Für Köln nahm nach dem Rückstand der Kapitän die Sache in die Hand: Umgehend glich John Tripp mit einem Rückhandschuss in die kurze Ecke aus. Auf der Gegenseite traf Blaine Down die Kölner Latte, ehe Marcel Ohmann den KEC erstmals in Führung brachte (8.). Erheblich half den Kölnern bei ihrem  Comeback Straubings Torhüter Jason Bacashihua, sonst ein Leistungsträger. Der Mittwoch  war nicht sein Tag: Bei beiden Treffern patzte der 30 Jahre alte US-Amerikaner und zitterte sich danach der ersten Pause entgegen. Im Verlauf der ersten 20 Minuten dieser Serie kam etwas Playoff-Hektik auf. Kölns Mittelstürmer Andreas Falk ,Torjäger Chris Minard und Moritz Müller griffen ins Arsenal der Provokationen und bekamen  von den Gästen die üblichen rauen Antworten.

Im zweiten Drittel hatte wieder Straubing den besseren Start, doch als der starke Tripp mit seinem zweiten Treffer in der 26. Minute auf 3:1 erhöhte, schienen sich die Dinge in die Richtung des Favoriten zu entwickeln. Aber die Tigers haben seit ihrer Halbfinal-Teilnahme im letzten Jahr einen Ruf als  unangenehmer Außeneiter. Mit  unnötigen Strafen schenkten die Kölner dem Team von Coach Dan Ratushny  komfortable 85 Sekunden mit zwei Mann mehr (35.). Heraus kam allerdings eines der schlechtesten Überzahlspiele der Arena-Geschichte, oder umgekehrt: eines der am besten verteidigten.

Wo endet die Reise der Kölner Haie?

Danach schien Straubings Widerstand doch zu erlahmen. In der 46. Minute machten die Kölner alles klar. Das 4:1 hatte eine ganz besondere Note:  Es war der erste Treffer für Marco Sturm im Haie-Trikot – ein technisch feiner Treffer  des 1006fachen NHL-Spielers,  der in der Reihe mit Felix Schütz und Alex Weiß sein bisher bestes Spiel für den KEC  zeigte. Die weiteren Tore von Minard  (47.) und Gogulla (58.) wären nicht mehr nötig gewesen, um  die Kölner unter den 9066 Zuschauern  in beste Laune zu versetzen. Am Freitag (19.30 Uhr) geht die Serie in Straubing weiter.

Kölner Haie: Aus den Birken – Holmqvist, Tjärnqvist – Müller, Kranjc – Ankert, Lüdemann - Krupp – Minard, Falk, Gogulla – Tripp, Stephens, Robinson – Weiß, Schütz, Sturm – Classen, Ticar, Ohmann.

Zuschauer: 9066.

Schiedsrichter: Brill/Jabuklow (Berlin/Zweibrücken).

Strafminuten:  Haie 18/Tigers 18. - Tore: 0:1 Hussey (5:36), 1:1 Tripp (6:49), 2:1 Ohmann (7:22). 3:1 Tripp (26:40), 4:1 Sturm (44:18), 5:1 Minard (46:13), 6:1 Gogulla (57:35).

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