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Interview mit Felix Schütz: „Wir wollen Meister werden“

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Felix Schütz. Foto: Rainer Dahmen
Haie-Stürmer Felix Schütz tritt am Abend mit seinem Team in der Lanxess-Arena gegen die Iserlohn Roosters an. Im Interview mit ksta.de spricht der Nationalstürmer über die Gründe für seine ansteigende Formkurve und die Ziele des KEC in dieser Saison.
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Herr Schütz, Sie schießen im Januar ein Tor nach dem anderen. Wie ist der Leistungsanstieg zu erklären?

Felix Schütz:  Ich hatte eine dumme Bauverletzung, die ich ab und zu immer noch bemerke, aber zum Glück nicht mehr auf dem Eis. Zwei, drei Monate habe ich mich damit rumgeschlagen. Ich konnte einfach nicht richtig laufen, deshalb kamen Adduktoren-Probleme dazu.  Das hat der Uwe (Haie-Trainer Uwe Krupp) auch gewusst. Es war nicht so schlimm, dass ich hätte pausieren müssen. Ich habe mich durchgekämpft, aber das hat natürlich meine Leistung beeinträchtigt. Jetzt fühle ich mich wieder gut, kann nebenbei Krafttraining machen und bin einfach spritzig auf dem Eis.

Am Mittwochabend spielen Sie in der Lanxess-Arena mit den Haien gegen Iserlohn. Was erwarten Sie?

Schütz:  Die Iserlohner sind offensivstark, sie haben Michael Wolf und den Topscorer Mike York. Defensiv sind sie etwas anfälliger. Das heißt, wir müssen gut hinten stehen und unsere Chancen reinmachen, weil wir offensiv auch sehr stark sind – und dann haben wir eine sehr gute Chance, das Spiel zu gewinnen.

Das Ziel der Haie ist es, die DEL-Hauptrunde auf Platz eins abzuschließen?

Schütz: Wir haben darüber geredet. Wir haben nicht gesagt: Dass muss sein. Wenn wir Zweiter werden, ist es auch okay, aber natürlich wollen wir alle lieber Erster sein. Weil wir es auch schaffen können. Wir gehören in diesem Jahr zu den Topteams, wenn wir nicht das Topteam sind.

Dass Lance Nethery als Nachfolger von Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin verpflichtet worden ist, hat für Irritationen gesorgt, da Nethery über ähnliche Kompetenzen verfügt wie Ihr Trainer Krupp. Haben Sie in der Mannschaft darüber gesprochen?

Schütz:   Bis jetzt nicht viel. Manche kennen Nethery von früheren Klubs, ich habe ihn persönlich noch nicht kennengelernt. Die Mannschaft konzentriert sich auf die Saison, denn wir haben ein Ziel vor Augen: Wir wollen deutscher Meister werden, dieses Jahr haben wir auch eine sehr gute Chance, es zu schaffen. Alles andere ist zweitrangig.

Mit Uwe Krupp verstehen Sie sich gut?

Schütz: Ja, ja! Das war schon immer so, schon in der Nationalmannschaft.

Sie haben es also nicht bereut, dass Sie 2011 nach Köln gekommen sind.

Schütz: Ich muss ehrlich sagen: Es ist meine beste Zeit als Spieler in Deutschland. Köln ist eine Super-Stadt, die Leute sind sehr nett, ich verstehe mich mit allen im Klub sehr gut. Und auch meine Freundin fühlt sich hier sehr wohl. Ich würde das wirklich nicht sagen, wenn es nicht so wäre, dann würde ich lieber gar nichts sagen.

Das Gespräch führte Christiane Mitatselis.

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