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KEC-Geschäftsführer: Der Ernstfall für Lance Nethery

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Wechsel in der Geschäftsführung: Lance Nethery (r.) folgt auf Thomas Eichin. Foto: Rainer Dahmen
Fliegender Wechsel in der Geschäftsführung des KEC: Vor dem Heimspiel gegen Augsburg übernimmt Lance Nethery alle Aufgaben von Thomas Eichin. Die Verantwortung für die sportlichen Dinge liegt weiterhin bei Trainer Uwe Krupp.  Von
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Für Lance Nethery ist es am Donnerstag ernst geworden beim KEC. Der neue Geschäftsführer des Kölner Eishockey-Clubs war zum ersten Mal auf sich allein gestellt, sein Vorgänger Thomas Eichin, der neue Manager des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen, hatte sich am Tag zuvor verabschiedet - und seine Aufgaben an den neuen Mann übergeben.

Wie Eichin wird auch der 55-jährige Kanadier bei den Haien viel administrative Arbeit erledigen müssen. "In Düsseldorf habe ich so etwas auch schon gemacht", sagt Nethery, der von 2005 bis 2012 als Manager der DEG tätig war. Der Schwerpunkt des ehemaligen Profis und Trainers lag bisher aber immer auf dem sportlichen Bereich. "Es ist eine Umstellung, aber auch eine Herausforderung", findet Nethery. "Ich habe hier ein sehr gutes Team, es macht mir den Einstieg einfach."

Die Verantwortung für die sportlichen Dinge liegt weiterhin allein beim Trainer und Manager Uwe Krupp. Nethery wird sich mit ihm austauschen - und sich natürlich die Partien des KEC ansehen. Zum Beispiel das Heimspiel gegen die Augsburger Panther am Freitagabend (19.30 Uhr, Lanxess-Arena), in dem Angreifer Marco Sturm seine zweite Partie im Trikot der Kölner Haie absolvieren wird. Wie Krupp ist auch Nethery der Ansicht, dass der NHL-Routinier, der zehn Monate lang nicht mehr gespielt hatte, noch ein paar Partien brauchen wird, um seine volle Stärke zu entfalten. "Marco ist ein sehr guter Spieler, er ist sehr gut auf engem Raum und an der Scheibe", findet Nethery. Sturm müsse sich zudem an die größere europäische Eisfläche gewöhnen, auf der er lange nicht gespielt hatte. Die neun noch ausstehenden Hauptrunden-Partien dürften reichen, damit Sturm in guter Form in die Playoffs starten kann, glaubt Nethery: "Für Marco ist das wie ein kleines Trainingslager."

Das momentane Tief der Haie, die drei Spiele hintereinander verloren haben, findet er nicht beunruhigend. "Besser jetzt ein Tief als zwei Spiele vor den Playoffs", sagt Nethery. Die Kölner Mannschaft tue sich zwar schwer, Tore zu schießen, sie sei aber defensiv so gefestigt, dass es die Schwäche bald überwinden werde.

Nach der Partie gegen Augsburg haben die Haie nur einen Tag frei, am Sonntag treten sie schon beim DEL-Tabellenführer Adler Mannheim an, gegen den sie am Dienstag in der heimischen Halle 2:3 verloren hatten - und sich nun umgehend für die Niederlage revanchieren wollen.

Krupp kann seine beste Formation aufbieten, alle Profis sind fit. Sturm wird voraussichtlich erneut mit dem Schweden Andreas Falk und dem Kanadier Chris Minard zusammenspielen.

Die DEL gab derweil eine Neuerung bekannt. Im nächsten Jahr werden alle Playoff-Runden - vom Viertelfinale bis zum Finale - nach dem Modus "Best of 7" gespielt - wer vier Partien gewinnt, ist weiter. In diesem Jahr gilt nur im Viertelfinale der Modus "Best of 7", im Halbfinale und Finale der Modus "Best of 5" - heißt: drei Siege reichen einer Mannschaft zum Gewinn der Serie.

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