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KEC: Haie bejubeln Ende der Sturm-Flaute

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Marco Sturm (M.) Foto: Rainer Dahmen
Die Kölner Haie sind eindrucksvoll in die Playoffs gestartet. Und pünktlich zu den Entscheidungsspielen gelang Marco Sturm auch sein erstes Tor für den KEC. Am Abend soll die Leistung aus Spiel eins bestätigt werden. In Berlin gibt es derweil Ärger.  Von
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Es war am Ende schwer zu sagen, wer mehr erleichtert war über das erste Tor von Marco Sturm: Das Kölner Publikum, das den 34 Jahre alten Star am Mittwochabend begeistert feierte, oder Trainer Uwe Krupp, dessen später Königstransfer zu funktionieren beginnt. Oder Sturm selbst, der nach dem 6:1-Auftaktsieg in der Playoff-Serie gegen die Straubing Tigers über sein 4:1 in der 45. Minute sagte: „Ein schöner Moment, auf alle Fälle. Ich habe ja lange warten müssen.“

Nachdem dem Bayern im ersten Drittel ein erster Vorlagenpunkt in Köln vom Schiedsrichtergespann genommen worden war, weil Torschütze Felix Schütz im Abseits gestanden haben soll, musste Sturm auch um sein Premieren-Tor zittern. Erst nach Videobeweis erkannten die Unparteiischen den Treffer an. Es war Sturms erstes Pflichtspiel-Tor seit dem 3. April 2012, damals noch für die Florida Panthers. Dazwischen lagen eine Torflaute in den Playoffs, dann der Streik in der NHL, der voraussichtlich endgültige Abschied von der besten Liga der Welt und die Anlauf-Schwierigkeiten in Köln nach großem Trainingsrückstand und einer leichten Verletzung.

Trainer Krupp sagte zu dem emotionalen Augenblick für den Star: „Marco hat viele gute Momente gehabt. Er hat sich über die gesamte Zeit von Woche zu Woche verbessert. Ich freue mich, dass er sein erstes Tor geschossen hat.“ Am Freitagmorgen fliegen die Kölner zum zweiten Spiel der Serie nach Straubing (19.30 Uhr) und kehren in der Nacht zurück.

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Während in Köln der erste Sieg in einem Viertelfinal-Spiel seit 2008 gefeiert wurde, gibt es bei Titelverteidiger Berlin weiter Ärger. Rund 3000 Dauerkarten-Inhaber verließen gegen Hamburg wie angekündigt kurz nach Spielbeginn die Halle. Vor der O2-World demonstrierten einige von ihnen als Totengräber verkleidet gegen geplante Preiserhöhungen für die kommende Saison.

Die Teams lieferten sich derweil ein großes Eishockey-Drama. Nach 15 Minuten führten die Gäste aus Hamburg mit 4:0. Nach 48 Minuten stand es dann 5:4 für Berlin, ehe sich die Freezers in die Verlängerung retteten. Berlins TJ Mulock sorgte in der elften Minute der Verlängerung für die Entscheidung in dem Duell, das sich kein Drehbuchschreiber aus Hollywood besser hätte ausdenken können – auch keiner aus dem Unterhaltungs-Imperium der Anschutz-Gruppe aus Los Angeles, der Eisbären und Freezers gehören.

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