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KEC: Haie siegen gegen die Ice Tigers

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Die Profis vom KEC haben einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs gemacht und lassen sich nach der Partie gegen Nürnberg von den Fans feiern. Foto: Rainer Dahmen
Nach dem Düsseldorfer Debakel vom Freitagabend hat der KEC am Sonntag gegen die Nürnberg Ice Tigers für Wiedergutmachung gesorgt. Trotz eines frühen 0:3-Rückstands konnten die Haie das Spiel erfolgreich drehen – Hattrick inklusive.  Von
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Die Haie-Profis waren vorbereitet. Nachdem am Sonntag das 52. und letzte DEL-Hauptrundenspiel gelaufen war, rollten sie auf dem Eis der Lanxess-Arena ein Plakat aus.

„Danke! Die Mission XL beginnt“, stand darauf „XL“ ist in diesem Fall nicht als das englische „extralarge“ zu lesen, sondern als lateinische 40. Der Klub hat in dieser Spielzeit sein 40-jähriges Bestehen gefeiert – und möchte sie gern mit der neunten Meisterschaft krönen.

Mit gutem Gefühl in die Endrunde

Nach ihrer Leistung vom Sonntag können die Haie mit einem guten Gefühl in die Endrunde gehen. Bevor sie sich auf dem Eis feiern ließen, hatten sie die Ice Tigers aus Nürnberg mit 6:4 (1:3, 2:1, 3:0) besiegt. Nach einem 0:3-Rückstand im ersten Drittel kämpften sie sich ins Spiel und machten so das 2:6 gegen Düsseldorf vom Freitagabend vergessen; überragender Akteur war der dreifache Haie-Torschütze Nathan Robinson.

„Wir haben viel Moral bewiesen und mit Energie und Entschlossenheit gespielt“, sagte der sichtlich erleichtere KEC-Trainer Uwe Krupp – und: „Wir haben einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs gemacht.“ Sein Team schließt die Hauptrunde auf Platz zwei hinter Mannheim ab.

Wo endet die Reise der Kölner Haie?

Ím Playoff-Viertelfinale, das am 20. März mit einem Heimspiel beginnt, treffen die Haie auf eine Mannschaft aus den Vor-Playoffs. Nürnberg spielt gegen Wolfsburg und Augsburg gegen Straubing. Die Haie bekommen es mit dem Qualifikanten zu tun, der besser in der Tabelle platziert ist. Präferenzen haben die Kölner nicht, der allgemeine Tenor lautet: Wir wollen und können jeden schlagen.

Das Spiel gegen Nürnberg hatte ungünstig für den KEC begonnen. In der Anfangsphase war jeder ansatzweise gefährliche Schuss der Gästestürmer ein Treffer ins Tor des unglücklichen Haie-Ersatzkeepers Youri Ziffzer – und so stand es nach 15 Minuten und sieben Sekunden 3:0 für Nürnberg. Es hallten Pfiffe durch die Arena. Ziffzers jüngste Bilanz ist deprimierend: In den vier Spielen, in denen er den angeschlagenen Danny aus den Birken vertrat, kassierte er 16 Treffer, nur vier Punkte fuhren die Haie mit ihm ein. In den Playoffs soll Aus den Birken, der an Leistenbeschwerden laboriert, laut Krupp auf jeden Fall wieder spielen. Er sei nur geschont worden, reine Vorsichtsmaßnahme, erklärte der KEC-Coach.

Wiedergutmachung für Düsseldorfer Debakel

Die Haie schafften es trotz des frühen Schocks, sich zu sammeln. Es stellte sich schnell heraus, dass sie sich viel vorgenommen hatten und Wiedergutmachung für das Düsseldorfer Debakel leisten wollten.

Sie spielten gradlinig und mit viel Mumm, ließen nicht mehr viele Schüsse auf ihr Tor zu. Noch vor der ersten Pause markierte Robinson das 1:3 (19.). Nach einem wunderbaren Pass von Andreas Holmqvist im Powerplay brachte der Kanadier den KEC anschließend auf 2:3 heran (33.), bevor Felix Schütz 73 Sekunden später ausglich.

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Die Haie gerieten noch einmal in Rückstand, als Patrick Reimer Ziffzer das 3:4 einschenkte (36.). Charlie Stephens erzielte aber schnell das 4:4 (42.). Das 5:4 spielte Robinson schön heraus und traf im Fallen (53.). Mirko Lüdemann schoss den Puck in einer aufregenden Schlussphase zum 6:4 ins leere Gäste-Tor.

Die KEC-Profis haben nun drei Tage frei, ab Donnerstag bereiten sie sich aufs Viertelfinale vor.

Kölner Haie: Ziffzer – Tjärnqvist, Holmqvist - Kranjc, Müller – Lüdemann – Krupp – Gogulla, Falk, Minard – Robinson, Stephens, Tripp – Sturm, Schütz, Weiß – Ohmann, Classen, Ticar. -

Zuschauer: 13 126.

Schiedsrichter: Oswald, Schütz

Strafminuten: Köln 8/Nürnberg 4

Tore: 0:1 Stasny (7:24), 0:2 Chouinard (12:25), 0:3 Borer (15:07), 1:3 Robinson (18:34), 2:3 Robinson (32:55), 3:3 Schütz (34:08), 3:4 Reimer (35:47), 4:4 Stephens (41:42), 5:4 Robinson (52:01), 6:4 Lüdemann (59:01)

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