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Kölner Haie: Haie gewinnen exzellentes Top-Spiel

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Der Kölner John Trip (links) bejubelt mit Teamkollege Nathan Robinson seinen Treffer zum 0:1.  Foto: dpa
Die Kölner Haie konnten am Sonntag die Tabellenführung mit einem Sieg in einem starken Unterzahlspiel behaupten. Mannheim machte zwar Druck, Danny aus den Birken im KEC-Tor knüpfte aber nahtlos an seine Leistung vom Freitag an.  Von
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Mannheim

Chris Minard hat es nicht verlernt. Der kanadische Angreifer des KEC stürmte am Sonntag in gerader Linie auf das von Dennis Endras gehütete Mannheimer Tor zu – und zimmerte den Puck schnörkellos ins Netz.
So gewannen die Kölner Haie das DEL-Top-Begegnung bei den Adlern im Penaltyschießen in der mit 13.600 Besuchern ausverkauften SAP-Arena mit 4:3 (2:0, 0:2, 1:1, 1:0).

Sie behaupteten die Tabellenführung, revanchierten sich für das 2:3 im Heimspiel gegen die Adler am Dienstag. Und vor allem zeigten Kölner wie Mannheimer exzellentes Eishockey, es war ein Spitzenspiel, das diese Bezeichnung verdiente. „Es war hart, schnell und körperbetont“, freute sich Haie-Trainer Uwe Krupp. Das Momentum habe ein paar Mal die Seite gewechselt.

Beste Reflexe

Es ging tatsächlich rasant hin und her. Die Haie traten ohne Marco Sturm an, der sich weiter mit Leistenbeschwerden herumschlägt. Der NHL-Routinier saß in Mannheim auf der Tribüne – und sah ein perfektes erstes Drittel seiner Teamkollegen. Mannheim machte zwar Druck, Danny aus den Birken im KEC-Tor knüpfte aber nahtlos an seine starke Leistung vom 4:0 gegen Augsburg am Freitag an. Er zeigte beste Reflexe und fing alles ab. Seine Vorderleute waren ihrerseits bemerkenswert effektiv im Powerplay. John Tripp bei fünf gegen vier (6.) und Felix Schütz bei vier gegen drei (10.) trafen für den KEC. Vorbereitet hatte jeweils der Schwede Andreas Holmqvist mit Schlagschüssen vors Tor.

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Das Mitteldrittel ging dagegen klar an die Adler, die einen Blitzstart hinlegten. 38 Sekunden waren gelaufen, da erzielte Ken Magowan bei vier gegen vier das 1:2. Das Tor beflügelte die Gastgeber, sie erhöhten den Druck. Die Haie kassierten etliche Strafzeiten, zwischendurch streikte der Videowürfel und zeigte die Strafen nicht mehr an, Die Kölner hielten in Unterzahl stand, auch dank weiterer Paraden Aus den Birkens. Kurz vor der zweiten Pause markierte aber Mannheims Top-Angreifer Lehoux das 2:2. Er kam aus kurzer Distanz nach Pass von Mauer frei zum Schuss.

Der Kölner Konter folgte 108 Sekunden nach dem Beginn des Schlussabschnitts. Endras ließ den Puck nach einem Schuss von Felix Schütz abprallen, Alex Weiß war im Nachsetzen erfolgreich. Sehenswert war der Adler-Treffer zum 3:3 sechs Minuten später. Nach schöner Kombination mit Christoph Ullmann traf James Sifers, auch dieser Treffer fiel bei vier gegen vier.

Es blieb offen bis zum Ende, die Haie zeigten weiterhin starkes Unterzahlspiel. Ein Remis wäre ein gerechtes Resultat gewesen – aber das gibt es im Eishockey ja nicht. Nach torloser Verlängerung traf im Shoot-out nur Minard, die Teamkollegen Holmqvist und Gogulla scheiterten.

Kölner Haie: Aus den Birken – Tjärnqvist, Holmqvist – Kranjc, Müller – Lüdemann, Ankert – Krupp – Ticar, Falk, Minard – Robinson, Stephens, Tripp – Gogulla, Schütz, Weiß -Ohmann, Classen, Riefers. – Zuschauer: 13.600 (ausverkauft). – Schiedsrichter: Aumüller (Planneg), Jablukov (Berlin). – Strafzeiten: Mannheim12/Köln 18. – Tore: 0:1 Tripp (5:37), 0:2 Schütz (9:13), 1:2 Magowan (20:38), 2:2 Lehoux (37:59), 2:3 Weiß (41:48), 3:3 Sifers (47:42), 3:4 Minard (Penalty).

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