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Kölner Haie: Krupp schont Marco Sturm

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Marco Sturm ist angeschlagen. Foto: Rainer Dahmen
Beim Auswärtsspiel in Hannover wird Neuzugang Marco Sturm nicht dabei sein. Der Ex-NHL-Spieler hat Leistenprobleme und wird von KEC-Trainer Uwe Krupp geschont. Die Playoff-Teilnahme ist den Haien nicht mehr zu nehmen.  Von
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Köln

Die Kölner Haie müssen am Dienstag beim Auswärtsspiel bei den Hannover Scorpions (19.30 Uhr( wieder auf Neuzugang Marco Sturm verzichten. Der 34-Jährige, der die Partie am Freitag gegen Augsburg (4:0) nach zwei Dritteln nicht mehr aufs Eis gekommen war, wird nach Aussage von Haie-Coach Uwe Krupp wegen seiner Leistenprobleme weiterhin geschont. Sturm hatte wegen den Lockouts in der NHL monatelang keinen Wettkampf bestritten und hatte in den Heimspielen gegen Mannheim und Augsburg viel Eiszeit erhalten. Der Crashkurs in Spielpraxis forderte seinen Tribut. Krupp will jedes Risiko vermeiden, den wertvollen Neuzugang womöglich für die Playoffs zu verlieren. Wann Sturm wieder eingesetzt wird, ließen die Haie deshalb noch offen.

Viertelfinale ist sicher

In der 45 Spiele alten DEL-Saison ist es zur Gewohnheit geworden, die Haie auf einem der ersten beiden Plätze zu sehen. Seit dem 4:3-Sieg nach Penaltyschießen in Mannheim am Sonntag steht fest, dass die Kölner auch rein rechnerisch nicht mehr von einem Playoff-Platz zu verdrängen sind. 19 Punkte beträgt der Vorsprung auf Rang sieben, der gerade nicht mehr für den direkten Einzug ins Viertelfinale reicht. Der Vorsprung genügt trotz noch 21 zu vergebender Punkte in den letzten sieben Spielen, weil sich die Konkurrenten dazwischen noch gegenseitig Punkte wegnehmen. Es ist die erste direkte Qualifikation für das Viertelfinale seit der Saison 2008/09 (Playoffs verpasst) und den zwei Spielzeiten danach, als die Kölner durch die Pre-Playoffs mussten. Früher war der Einzug in die K.-o.-Runde um den Titel für den achtmaligen Meister eine Selbstverständlichkeit. Nach den dürren letzten Jahren ist es aber ein kleiner Meilenstein.

Gespielt wird das Viertelfinale ab dem 20. März im Modus "best of seven". Dass die Kölner sich auch das Heimrecht im möglichen Entscheidungsspiel sichern können, ist zwar wahrscheinlich, kann aber erst am Wochenende zur Tatsache werden.

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Der Gegner aus Niedersachsen gehört zu den Kölner Lieblingsteams. Mit der Idealausbeute von neun Punkte aus den bisherigen drei Spielen (5:2, 5:2, 2:1) reisen die Tabellenführer aus Köln an. Haie-Torjäger Chris Minard hat drei seiner 20 Saisontore gegen die Scorpions mit dem ehemaligen Kölner Trainer Igor Pavlov erzielt. Der Kanadier Minard hat nach einer langen Flaute am vergangenen Wochenende gegen die Augsburger Panther und in Mannheim mit dem für ihn typischen Gewaltschuss-Penalty wieder getroffen und scheint sich langsam formmäßig auf Playoff-Kurs zu begeben.

Auf der Gegenseite steht mit Ivan Ciernik ein Torjäger, der ebenfalls eine lange Historie mit den Haien hat. Der 35 Jahre alte Slowake schoss einst in fünf Spielzeiten beim KEC 148 Tore. Heute ist Ciernik mit 23 Saisontoren der wichtigste Grund, dass die Scorpions noch vom direkten Einzug ins Viertelfinale träumen dürfen.

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