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Neuer Co-Trainer: Ein klangvoller Name für den KEC

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Der neue Co-Trainer der Kölner Haie: Reijo Ruotsalainen Foto: imago sportfotodienst
Mit der Verpflichtung von Co-Trainer Reijo Ruotsalainen haben die Kölner Haie einen erfahrenen Finnen an die Seite von Chefcoach Uwe Krupp gestellt. In den vergangenen fünf Jahren war der 53-Jährige als Co-Trainer in Salzburg tätig.  Von
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Anderthalb Monate haben die Kölner Haie nach einem neuen Assistenten für Trainer Uwe Krupp gesucht - und in dieser Woche einen Finnen mit illustrer Vita präsentiert. Reijo Ruotsalainen (53) kommt als Nachfolger von Niklas Sundblad zum KEC, er unterschrieb für die nächste DEL-Saison. In den letzten fünf Jahren war er Co-Trainer in Salzburg an der Seite von Pierre Pagé, der nach München gewechselt ist.

"Ich freue mich auf die interessante Herausforderung", sagt Ruotsalainen, der zurzeit noch in seiner Heimat urlaubt. Das deutsche Eishockey reize ihn sehr. "Ich habe bei der WM in Helsinki ein paar Spiele der Deutschen gesehen, ich mag ihre Art zu spielen, das Niveau ist in den letzten Jahren sehr viel besser geworden."

In der Welt des Eishockey hat sein Name, der übersetzt "Schwede" bedeutet, einen sehr guten Klang. Ruotsalainen war als Spieler nicht nur zweimal Stanley-Cup-Sieger (1987 und 1991 mit Edmonton), der Verteidiger gehörte zudem bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary zum finnischen Überraschungsteam, das die Silbermedaille gewann; nach einer 1:2-Final-Niederlage gegen die Sowjetunion. Später spielte er in der Schweiz und kehrte in die Heimat zurück, wo er nach seinem Karriereende 1998 ins Coaching einstieg.

Den ersten Kontakt zu den Haien hatte Ruotsalainen im Juni. Krupp hatte er vorher schon in Salzburg kennengelernt, wo beide an einer Eishockey-Talksendung teilgenommen hatten.

Die Haie hatten noch ein paar andere Kandidaten für den vakanten Job. "Ich bin davon überzeugt, dass Reijo uns mit seiner langjährigen Erfahrung und Kompetenz als Trainer und als Spieler weiterhelfen wird", begründet Krupp die Entscheidung für den Finnen.

Am 26. Juli wird sich Ruotsalainen in Köln einfinden, drei Tage vor dem Start der Saisonvorbereitung. Wurde er schon über die Ziele der Haie unterrichtet? "Konkret haben wir darüber nicht gesprochen", sagt er. Doch sie seien aufgrund der starken Leistungen des KEC, der in der Vorsaison bis ins Finale um die deutsche Meisterschaft kam, natürlich sehr hoch.

Ihre Kaderplanung haben die Haie noch nicht abgeschlossen. Ein oder zwei Verpflichtungen sind noch möglich, falls Spieler zu haben sein sollten, die ins Anforderungsprofil passen. Kommt vielleicht ein Finne nach Köln?

Ruotsalainen will das nicht ausschließen. "Natürlich habe ich gute Kontakte", sagt er. "Aber man muss erst mal abwarten." Es ist das alte Spiel: Die starken Profis versuchen zunächst in Nordamerika unterzukommen. Erst wenn das nicht klappt, wird Europa interessant - wobei die DEL finanziell nicht mit Russland oder der Schweiz konkurrieren kann.

Einen Landsmann wird Ruotsalainen aber sicher bald in Köln treffen. Sami Hyypiä, Trainer des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, kommt regelmäßig ins Deutzer Haie-Trainingszentrum, um ein bisschen Eishockey zu spielen. "Ich kenne ihn noch nicht persönlich", sagt Ruotsalainen. "Aber ich habe seine Karriere immer verfolgt. Er ist auch viel in der Welt herumgekommen."

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