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Stanley-Cup-Finale: Seidenberg mit Boston Bruins im Finale

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Dennis Seidenberg von den Boston Bruins Foto: AFP
Dennis Seidenberg spielt erneut um den Stanley Cup. Wie schon 2011 steht der deutsche Eishockey-Nationalspieler mit den Boston Bruins im Finale. Der Gegner ist noch offen, das Ziel für den 31-Jährigen hingegen klar: Zum zweiten Mal Meister werden.
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Die Schweißtropfen standen ihm noch auf der Stirn, die Fragen der Journalisten nahmen kein Ende. Doch Dennis Seidenberg meisterte den Medien-Marathon in der Umkleidekabine der Boston Bruins am Freitag (Ortszeit) genauso souverän wie zuvor die Herausforderung auf dem Eis. Nach dem entscheidenden 1:0-Heimsieg im vierten Spiel der Halbfinalserie gegen die favorisierten Pittsburgh Penguins hat der Eishockey-Nationalspieler mit seinem Team wie schon 2011 das Stanley Cup-Finale der amerikanischen Profiliga NHL erreicht.

„Es ist eine große Genugtuung für uns, wieder im Finale zu stehen. Vier Spiele nacheinander zu gewinnen ist sehr schwer gegen solch eine Mannschaft“, sagte Seidenberg. Der 31-Jährige hatte mit 27:34 Minuten die meiste Eiszeit aller Bruins-Profis und war mittendrin, als Pittsburgh in den Schlusssekunden vehement auf den Ausgleich drängte.

Zunächst stoppte Kapitän Zdeno Chara auf dem Eis liegend mit der Hand einen Schuss von Jewgeni Malkin und verhinderte so das sichere 1:1. Dann blockte Seidenberg einen Schlagschuss von Matt Niskanen, und schließlich entschärfte der überragende Bruins-Torhüter Tuukka Rask mit der Schlusssirene einen Schlenzer von Jarome Iginla.

„Das waren absolut verrückte Schlusssekunden“, sagte Seidenberg. Es habe sich angefühlt, als wenn Pittsburgh zehn Spieler auf dem Eis hatte. Aber Boston habe noch einmal „super hart gearbeitet und am Ende glücklich gewonnen“, so Seidenberg. Rask beschrieb die hektische Schlussphase als „einziges Gedränge“ vor seinem Gehäuse.

„Du kannst nichts sehen und überall liegen Leute rum. Ich habe einfach versucht, mich so groß wie möglich zu machen und den Puck zu stoppen“, sagte der Finne. Er war in den vier Partien über sich hinausgewachsen, erlaubte der zuvor mit 47 Toren besten Offensive der Playoffs nur zwei Treffer und hielt 98,5 Prozent aller Schüsse.

„Wenn du zwei Tore in vier Spielen schießt, kannst du nicht weit kommen“, kritisierte Sidney Crosby. Pittsburghs Kapitän blieb gegen Boston ebenso wie Malkin oder der erst im April zu den Penguins gekommene Iginla ohne Punkt, scheiterte immer wieder an der Verteidigungsarbeit der Bruins oder an Rask. „Die sind ein solides Team, schenken dir nichts. Du musst dir alles erarbeiten. Das haben wir gemacht, unsere Chancen aber leider nicht genutzt“, so Crosby.

Adam McQuaid hatte in der 46. Minute mit einem leicht abgefälschten Schlagschuss in den linken Torwinkel das einzige Tor erzielt. „Wir wollen den Cup“, hallte es anschließend durch den mit 17 565 Zuschauern ausverkauften TD Bank-Garden. Bei der Siegerehrung als Champion der Eastern Conference ließen alle Bruins-Spieler die Finger von der Prince of Wales-Trophy. Schließlich gilt es als böses Omen für die Endspielserie, wenn der Silberpokal angefasst wird.

Gegen wen Boston um den Stanley Cup spielt, ist noch offen. Im Halbfinale der Western Conference führen die Chicago Blackhawks gegen Titelverteidiger Los Angeles Kings mit 3:1 und könnten am Samstag mit einem Heimsieg das Finalduell zwischen den Meistern von 2010 und 2011 perfekt machen. (dpa)

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