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Trainingsauftakt: Kölner Haie nehmen die Arbeit auf

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KEC-Profi Moritz Müller beim Körperfett-Test.  Foto: Rainer Dahmen
Bei hochsommerlichen Temperaturen haben die Kölner Haie die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen. KEC-Trainer Uwe Krupp steht nach der Vize-Meisterschaft vor einer Vertragsverlängerung beim KEC.  Von
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Köln

Wenn der Sommer seinen Höhepunkt erreicht, ist er für Eishockey-Profis schon vorbei. Der Urlaub endet traditionell in den letzten Julitagen, Training in der kühlen Eishalle ist wieder angesagt - auch für die Profis der Kölner Haie. Sie haben am Montag die Vorbereitung auf die DEL-Saison 2013/2014 aufgenommen, die für sie am 13. September mit einem Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers beginnt.

Haie-Trainer Uwe Krupp (48) versammelte seine Spieler am Montagmorgen im Trainingszentrum Kölnarena 2. Zunächst standen verschiedene körperliche Checks auf dem Programm, am Nachmittag traf sich das Team zur ersten Einheit auf dem Eis. Die konditionellen Tests waren am Montag zwar noch nicht ausgewertet, doch es schienen alle Profis fit zu sein. Sie sahen jedenfalls so aus, als hätten sie den Sommer über fleißig trainiert.

Trainingsauftakt der Kölner Haie

Die Haie haben bisher nur zwei neue Spieler verpflichtet. Nationalstürmer Marcel Müller (25), der zuletzt in Schweden spielte, und Nachwuchsverteidiger Pascal Zerresen (20), der vom SC Riessersee kam. Neu im Team ist zudem der finnische Co-Trainer Reijo Ruotsalainen (53), Nachfolger des Schweden Niklas Sundblad.

"Ich glaube, wir haben letzte Saison bewiesen, dass wie eine eine gute Mannschaft haben", sagt Krupp, der mit den Haien im Frühjahr bis ins Playoff-Finale gegen Berlin kam. "Letzte Saison gut bedeutet nicht automatisch, diese Saison gut, aber wir wissen, dass die Basis stimmt." Von Marcel Müller, der schon von 2007 bis 2010 in Köln engagiert war und den Krupp aus seiner Zeit als Eishockey-Bundestrainer (2005 bis 2011) gut kennt, verspricht sich der Kölner Coach einiges: "Marcel ist ein guter Spieler, groß, schnell, viel Talent", meint er. "Er ist an einem Punkt in seiner Karriere, an dem er sich noch weiterentwickeln wird. Er ist kein fertiger Spieler, das ist spannend für uns." Die Kaderplanung des KEC ist noch nicht abgeschlossen - Krupp: "Wir beobachten den Spielermarkt. Wenn der Richtige auf den Markt käme, würden wir ihn holen. Allerdings ohne Aktionismus." Gebrauchen könnten die Kölner einen Stürmer. Denn mit Felix Schütz, der im Sommer überraschend nach Wladiwostok in die russische Liga KHL wechselte, verloren sie einen wichtigen, kreativen Mann in der Offensive. Krupp findet: "Die Rolle von Schütz muss, solange wir niemanden holen, der da reinpasst, ein anderer Spieler übernehmen. Da haben wir Optionen, wir haben Spieler, die in unterschiedlichen Positionen spielen können."

Noch ist es viel zu früh, um konkrete Saison-Prognosen zu wagen, klar ist nur dies: Die Kölner Haie möchten in diesem Jahr den berühmten nächsten Schritt machen, also wieder wieder ins Finale um die Meisterschaft kommen - und es diesmal auch gewinnen.

Wie auch immer es ausgeht, Krupp, dessen Vertrag bis April 2014 läuft, wird dem KEC wohl noch länger erhalten bleiben. "Es hat schon ein paar Gespräche gegeben. Ich habe aber noch kein konkretes Angebot bekommen", berichtet der frühere NHL-Profi, der die Haie seit 2011 coacht. "Ich fühle mich wohl in Köln, ich kann hier unter guten Bedingungen arbeiten, und wir haben eine gute Mannschaft zusammengestellt."

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