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Vor der Partie: Haie planen Angriff auf Eisbären

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John Tripp wird bei den Haien bleiben. Foto: Rainer Dahmen
Die Heimniederlage gegen die Berliner Eisbären im November wollen die Kölner Haie am Freitag wettmachen. Vor der Partie belohnen die Haie ihre Leistungsträger: Die Verträge von KEC-Kapitän John Tripp und dem Schweden Andreas Falk wurden vorzeitig verlängert.  Von
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Köln

Am Donnerstag schaute ein Freund der Familie bei den Kölner Haien vorbei. Sami Hyypiä, Teamchef des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, tummelte sich mit seinem Sohn auf dem Eis des Deutzer KEC-Trainingszentrums. Der finnische Fußballstar ist auch ein guter Eishockey-Spieler, manchmal tritt er zusammen mit Haie-Trainer Uwe Krupp in der Kölner Traditionsmannschaft an. „Sami ist ein Supertyp“, sagt Krupp. „Ich würde ihn sofort in meinen Trainerstab aufnehmen.“

Dazu wird es vorerst jedoch nicht kommen, denn einerseits sind sie in Leverkusen sehr froh, dass sie Hyypiä haben. Und andererseits brauchen die Haie, die am Freitagabend den deutschen Meister Eisbären Berlin in der Lanxess-Arena (19.30 Uhr) empfangen, zurzeit keine Verstärkung. Sie liegen auf Platz zwei im DEL-Klassement – punktgleich mit Mannheim, das drei Spiele mehr bestritten hat als der KEC.

Am Freitag wollen sich die Haie möglichst für die 0:3-Heimniederlage revanchieren, die sie am 18. November gegen Berlin erlitten. Damals waren die Kölner gar nicht besonders schlecht, sie vergaben ihre Chancen jedoch großzügig – im Gegensatz zum Meister, der aus wenig viel machte. „Ich habe Respekt vor den Eisbären“, sagt Krupp. „Sie sind im Spiel immer in der Lage, einen Gang hochzuschalten.“ Die Berliner liegen zwar nur auf Rang sieben im DEL-Tableau, doch das hat nach Meinung Krupps nichts zu bedeuten. „Die Eisbären haben in der letzten Saison in der Hauptrunde auch keine Bäume ausgerissen, sie sind nach wie vor zusammen mit Mannheim die Top-Mannschaft.“

Mit seinem Team konnte Krupp zuletzt zufrieden sein. Nach dem unerklärlichen 1:7-Debakel von Hamburg am 7. Dezember rissen sich die Kölner wieder zusammen und siegten dreimal in Serie, zuletzt am Sonntag mit 4:1 in Straubing. „Das war ein souveränes Auswärtsspiel, wir haben verdient gewonnen“, meint Krupp.

Matchwinner in Straubing war KEC-Kapitän John Tripp (35), dem zwei Tore gelangen. „Er macht zusammen mit Charlie Stephens und Rok Ticar einen guten Job. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unseres Erfolgs. Sie geben uns körperliche Präsenz“, findet Krupp, der weiter auf Tripps Dienste setzt. Der Deutsch-Kanadier unterschrieb am Donnerstag genauso wie der Schwede Andreas Falk (29) einen neuen, bis 2014 gültigen Vertrag beim KEC. Mit Nathan Robinson (30/Kanada) war sich der Klub vorher schon einig, auch er bleibt bis 2014.

Die Haie rechnen gegen Berlin mit 15 000 Zuschauern, überhaupt wollen sie dem Hauptstadt-Klub in Sachen Publikum den Rang ablaufen: „Wir wollen die Eisbären angreifen, wir wollen auch bei den Zuschauern die Nummer eins sein“, sagt KEC-Geschäftsführer Eichin. Die Haie haben aufgeholt: Mit einem Schnitt von 14 017 Besuchern pro Partie liegen die Berliner auf Platz eins des DEL-Rankings vor den Haien, deren Heimspiele von 12 321 Zuschauern besucht wurden – das sind gut 1800 mehr als in der Vorsaison.

Verzichten müssen die Kölner im Spiel gegen Berlin auf den am Knie verletzten Stürmer Philip Gogulla, auch Felix Schütz ist angeschlagen und wird wohl fehlen.

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