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Naturschutz: Hoffnung auf Wanderweg an der Dhünn

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Ab nächstem Jahr soll man entlang der Dhünn wandern können.  Foto: Christopher Arlinghaus
Der Landschaftsbeirat hat einer zeitweisen Öffnung des Areals rund um die Dhünn zugestimmt. Bislang war es nicht möglich entlang der Dhünn zu wandern. Nun prüft der Kreis die Empfehlung des Landschaftsbeirates.  Von
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Kürten grenzt an die Große Dhünn-Talsperre. Doch Spaziergänge am Wasser waren hier bisher tabu, denn Wanderwege entlang des Ufers der Trinkwassertalsperre waren nicht erlaubt. Der Betriebsweg des Wupperverbandes ist mit einem Tor verriegelt. Doch das könnte sich bald ändern, denn der Landschaftsbeirat hat zugestimmt, den Weg entlang der Vorsperre auf Kürtenern Seite ab Frühjahr 2013 für Wanderer zu öffnen. Der Zeitpunkt ist ideal, denn in dieser Woche beginnen die Bauarbeiten an dem Reisegarten Hutsherweg direkt an der B 506. Der Reisegarten mit 18 Stellplätzen und Sitzgelegenheiten sowie Informationsstelen ist Teil des Regionale-Projektes "Dhünnhochfläche - Wasserwerk der Region" und eine Einstiegsstation für Wanderwege.

Schon seit Jahren wird darüber diskutiert, wie die Wege entlang der Trinkwasser-Talsperre behutsam für den Tourismus geöffnet werden können. Durch das Regionaleprojekt wurden zahlreiche Wanderwege miteinander vernetzt, doch der Betriebsweg an der Vorsperre auf Kürtener Gemeindegebiet blieb bisher für die Öffentlichkeit geschlossen. Grund waren vor allem die vielen geschützten Vogelarten, die sich in Ufernähe angesiedelt haben.

Nach einem Artenschutzgutachten hat der Landschaftsbeirat des Kreises nun einer Öffnung des Betriebsweges zugestimmt. Im Winter soll der Weg allerdings weiterhin geschlossen bleiben. Zum einen wäre es für den Wupperverband unmöglich, in der kalten Jahreszeit seinen Verkehrssicherungspflichten nachzukommen. Zum anderen dient die Talsperre als Winterquartier für viele Vögel. Überlegt wird, den Weg von März bis Oktober zu öffnen, vielleicht auch nur von April bis September, um früh- und spätbrütende Vögel zu schützen. Im Moment prüft der Kreis, ob er der Empfehlung des Landschaftsbeirates folgt. "Ganz entscheidend ist die Stellungnahme der Bezirksregierung", sagt Kreissprecherin Birgit Bär. Sie hofft auf eine Benachrichtigung in den nächsten Wochen.

Ungeachtet dessen erfolgt nun der Ausbau des Reisegartens in Hutsherweg. Hier erfahren Besucher Wissenswertes über die Dhünnhochfläche und die Wanderwege. Die Route um die kleine Dhünntalsperre auf dem Betriebsweg würde knapp elf Kilometer betragen. Es bestünde aber auch die Möglichkeit, auf dem Betriebsweg bis zur Stauwurzel und anschließend über den Talsperrenrundweg zurück nach Hutsherweg zu wandern. Diese Streckenvariante ist rund zehn Kilometer lang.

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