30.07.2016
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Klinik-Serien: Welcher Fernseh-Arzt kann mich am besten kurieren?

Schwarzwaldklinik

Das Personal der „Schwarzwaldklinik“

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dpa

Die Schwarzwaldklinik

Worum geht es: 70 Folgen lang von 1985 bis 1989 ist Professor Brinkmann (Klausjürgen Wussow) Chef der Schwarzwaldklinik. Seine heile Familienwelt lebt er nicht nur im idyllischen Eigenheim, sondern auch auf der Arbeit, denn Ehefrau Christa (Gaby Dohm) und Sohn Udo (Sascha Hehn) sind auch dort tätig – wie auch das nette Fräulein Meis (Karin Eckhold), die sympathische Schwester Elke (Barbara Wussow), der freche Pfleger Mischa (Jochen Schroeder) und – unvergesslich – Oberschwester Hildegard (Eva Maria Bauer).

„Die Schwarzwaldklinik“ ist nicht nur Krankenhaus-, sondern in erster Linie Familienserie. Und so sind die Folgen auch weniger vom harten Klinikalltag der Realität geprägt, sondern mehr von den großen und kleinen Sorgen der ländlichen Bevölkerung. Aber in der Regel findet sich für alles eine Lösung und in der Regel findet sie Professor Brinkmann. Am Ende bekommt Christa einen Kuss, Mischa einen Rüffel von der Oberschwester und Udo flirtet mit Elke.

Geeignet für: Bodenständige Nostalgiker, die der (vermeintlich) heilen Welt von früher nachhängen und in einer Krankenhausserie lieber ein gebrochenes Bein sehen wollen als Notoperationen nach blutigen Bandenkriegen.
Mittdreißiger, die sich gerne an ihre allerersten Stunden vor dem Fernseher erinnern. Heimatverbundene, die lieber das Schwarzwaldpanorama genießen als graue Stadtszenerien moderner US-Serien.

Bei welchen Symptomen guckt es sich am besten: Vom Leben gestresst, vom Alltag überfordert? Nah dran am Burn-Out? Begeben Sie sich bei Professor Brinkmann in Behandlung und die Welt dreht sich wieder ein bisschen langsamer. (Regina Morkramer)

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